Radwege-Netz wird ausgebaut. Die Firma Verracon plant mit den Gemeinden und der Mobilitätszentrale den Ausbau des Radwegenetzes.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:33)
LMS/Daniel Fenz
Benedikt Hahn und Andreas Friedwagner (Verracon GmbH), Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Vinzenz Knor.

Im Rahmen der Aktion „Österreich radelt“ besichtigte Bürgermeister Vinzenz Knor mit Landesrat Heinrich Dorner und Vertretern der Firma Verracon und der Mobilitätszentrale die heimischen Radwege, die in einem neuen Projekt optimiert und ausgebaut werden sollen.

„Das Burgenland hat sich mit dem Masterplan Radfahren ein Ziel gesetzt: Verdoppelung der mit dem Rad zurückgelegten Wege bis 2030“, bringt Dorner das Ziel dieser Aktion auf den Punkt. „Es hat schon Gespräche mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden gegeben. Wir sind daran interessiert, dass die Menschen aus der Umgebung gut mit dem Rad in die Bezirkshauptstadt kommen. Bei einer Besichtigung der Route sind wir die Hotspots abgefahren und haben die Möglichkeiten im Bereich der Landesstraßen besprochen“, erklärt Bürgermeister Vinzenz Knor.

„Das Burgenland hat sich mit dem Masterplan Radfahren ein Ziel gesetzt: Verdoppelung der mit dem Rad zurückgelegten Wege bis 2030“

Dorner betont dabei die Wichtigkeit des Klimaschutzes: „Der Verkehr ist einer der Hauptverursacher der Treibhausgase, darum sind Veränderungen gerade in diesem Bereich relevant und zur Erreichung der Klimaziele wesentlich. Nachhaltige Mobilität ist aber mehr als Klimaschutz, sie bringt auch gesundheitliche Vorteile und spart Geld.“

Die Planung wird von der Firma Verracon übernommen, Christine Zopf-Renner von der Mobilitätszentrale wird als Radverkehrskoordinatorin die Gemeinden unterstützen. Erstmals wird es Förderungen vom Land für Alltagsradwege geben.