Schlösserstraße ab sofort bis Slowenien. Die steirisch-burgenländische Schlösserstraße heißt neun neue Mitglieder in Slowenien willkommen.

Von Julia Tomanek . Erstellt am 20. Februar 2019 (04:07)
Castle Road
Das Projekt Castle Road soll zur nachhaltigen Zusammenarbeit von Schlössern und Burgen dienen.

Aus der österreichischen Schlösserstraße wird ein internationales Interreg Projekt. Das beliebte Reiseziel, das sich vom mittleren Burgenland bis in die südliche Steiermark erstreckt und bereits 25 Schlösser, Burgen und Wehrbauten umfasst, wurde vergangene Woche um neun Schlösser erweitert. Die neun Schlösser befinden sich alle in Slowenien und somit wird die Schlösserstraße zu einem grenzüberschreitenden Projekt.

Mehr Angebote für Familien und Kultur

Die Castle Road will mit einem gemeinsamen Marketingkonzept mehr Besucher gewinnen. Es sollen grenzüberschreitende Angebote entwickelt werden, womit vor allem Familien und Kulturtouristen angelockt werden sollen.

Langfristig wird darauf hingearbeitet noch mehr Schlösser für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Es sollen auch Schlösser und Burgen in Ungarn und Kroatien in das Projekt Castle Road aufgenommen werden. Der Titel UNESCO-Weltkulturerbe wird auch angestrebt.

Güssing wird attraktiver für Besucher

Die Burg Güssing, langjähriges Mitglied der Schlösserstraße, soll durch den Zuwachs in Slowenien noch beliebter werden. Stiftungsadministrator der Burg Güssing Gilbert Lang wies auf die Wichtigkeit der freundschaftlichen Beziehung zwischen den Mitgliedern hin: „Es ist natürlich eine große Herausforderung, das neue Erfolgsmodell der Burg Güssing gemeinsam mit der Schlösserstraße umsetzen zu können. Aber besonders von Bedeutung sind für mich die neuen Netzwerke mit den Burg-Experten aus dem Burgenland und der Steiermark sowie mit Schlössern aus Slowenien und in weiterer Folge auch aus Ungarn. Diese Synergien werden für die Burg, das Kloster und die Batthyany-Gruft in Zukunft von großer Bedeutung sein.“