Hat Bebilein JA gesagt?. In Stegersbach sorgt ein Plakat mit Heiratsantrag für Aufsehen. Bloß ein Werbegag oder steckt doch die Liebe dahinter?

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 19. Juli 2019 (03:11)
BVZ
Amors Gehilfe. Das Plakat hat Thomas Stephanek von der Litzelsdorfer Werbeagentur Flat-Hat gefertigt. „Eine tolle Idee. Ich habe dem Kunden nur kryptische Emails geschrieben, damit die Zukünftige nur ja nichts vorab erfährt“, lacht Stephanek.

Im Zuge der Rubrik „Frag die BVZ“ wollte ein Leser wissen, ob Bebilein JA gesagt hat. Die BVZ hat´s rausgefunden:

„Eigentlich kann man das gelbe Plakat, auf dem mit roter Schrift steht „Mein süßes Bebilein. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Magst du mich heiraten?“ bei der Ortseinfahrt gar nicht übersehen. Brigitte hat es doch geschafft. Mehr noch, es hat sogar über zwei Wochen gedauert, bis jene Dame, für die der ungewöhnliche Heiratsantrag bestimmt war, darauf aufmerksam wurde.

„Ein normaler Antrag, das passt einfach nicht zu mir"

„Am geplanten Tag - meinem Geburtstag - wurde Brigitte leider krank und ich fuhr alleine daran vorbei“, erzählt Hannes, der hinter dem ungewöhnlichen Antrag steckt. Der „zuagroaste“ Stegersbacher liebt neben seiner Herzdame auch die Kreativität und ist immer für außergewöhnliche Aktionen zu haben. „Ein normaler Antrag, das passt einfach nicht zu mir. Das Plakat war übrigens schon der dritte Streich. Ich hab Brigitte schon mit Botschaft in einem Glückskeks und einer rätselhaften Schokolade, die per Post kam, gefragt ob sie mich heiraten will.“

"Das Plakat war übrigens schon der dritte Streich. Ich hab Brigitte schon mit Botschaft in einem Glückskeks und einer rätselhaften Schokolade, die per Post kam, gefragt ob sie mich heiraten will.“

Die wiederum hat dann, endlich wieder gesund, gleich zweimaliges Vorbeifahren gebraucht, um das Plakat, das man eigentlich nicht übersehen kann, zu entdecken. „Ich war durch ein anderes Plakat am Wegrand abgelenkt, wusste dann aber sofort, dass Hannes hinter dem Antrag steckt“, erzählt die Wahlburgenländerin lachend.

Ob sie denn dann auch endlich JA gesagt hat, wollte die BVZ (und vermutlich viele andere aufmerksame Autofahrer) wissen. „Noch nicht“, gesteht Brigitte und ihr Hannes erklärt: „Ich weiß, dass sie darauf wartet, dass ich sie persönlich frage, ob sie meine Frau werden will. Da muss quasi pro forma schon noch der Prinz her, der sie um ihre Hand bittet.“ Und wenn der Hannes dann endlich auf die Knie gegangen ist und seine Brigitte dann hoffentlich auch Ja sagt, erfahren sie liebe Leser, natürlich exklusiv vom Happy End einer ungewöhnlichen Antragsserie im Auftrag der Liebe.