Arbeiten am Land muss leistbar sein. Über die Informationsoffensive „WiederDaheimSein“.

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. November 2019 (03:37)

Das Südburgenland ist ein Land der Pendler. Das zeigt auch die Statistik. Von den 100.000 burgenländischen Pendlern, liegt der Anteil der Wochenpendler aus dem Südburgenland bei 22 Prozent. Mit der Informationsoffensive „WiederDaheimSein“ will Landtagspräsidentin Verena Dunst jetzt eine „Rückholaktion“ von Wochenpendlern starten.

„WiederDaheimSein“ versteht sich als eine Plattform, die mittels Foldern, Inseraten und im Online-Bereich aufzeigt, wo es im Südburgenland offene Stellen gibt, die von Wochenpendlern besetzt werden könnten. In die Karten spielt der Aktion auch der aktuelle Facharbeitermangel. Alleine im Bezirk Güssing gibt es rund 100 offene Facharbeiterstellen.

Diese reichen von Tischler über Buchhalter und Rezeptionisten bis hin zu SAP-Spezialisten. Getreu dem Motto, „das Gute liegt so nah, man muss es nur finden“, kann man dieser Aktion nur Glück wünschen und auf viele neue berufliche Ehen hoffen. Fakt ist aber auch, dass Jobs in Städten definitiv besser bezahlt sind, als die am Land. Hier gilt es jetzt auch Unternehmer mit ins Boot zu holen, um die Ungleichheit des Gehaltsunterschiedes zumindest anzupassen, damit das Arbeiten auf dem Land auch leistbar bleibt.