Strom vom Hallendach. In einer zweiten Ausbaustufe soll eine neue Photovoltaikanlage am Dach der Mehrzweckhalle errichtet werden.

Von Anika Perner. Erstellt am 22. November 2019 (03:42)
Bürgermeister Andreas Grandits, Vizebürgermeister Josef Kreitzer und die Gemeinderäte freuen sich auf den Bau der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle.
zVg

Seit einigen Jahren werden in der Gemeinde Photovoltaik-Projekte erfolgreich umgesetzt. Zuletzt wurde 2016 auf dem Dach der Volksschule die erste Photovoltaikanlage, die in Form eines Bürgerbeteiligungsprojektes entstand, fertiggestellt. Nun wird eine zweite Ausbaustufe auf dem Dach der Mehrzweckhalle im Sinne der Nachhaltigkeit geplant. Die Anlagenleistung beträgt hierbei 49,5 kWp, die Modulfläche hat ein Ausmaß von rund 300 Quadratmeter. Der prognostizierte Stromertrag soll 53.000 kWh/Jahr ausmachen, was dem Strombedarf von neun Vier-Personen-Haushalten entspricht.

„Die neue Anlage soll als sogenannte Überschuss-Einspeiser-Anlage betrieben werden. Das heißt, der Strom wird vorrangig für die Halle genutzt, nur der Überschuss wird eingespeist. Diese soll mittels eines Bürgerbeteiligungsmodells finanziert werden“, erklärt Bürgermeister Andreas Grandits. Die Bürger haben die Möglichkeit, sich mit 56 Anteilen zu je 500 Euro über eine Laufzeit von 13 Jahren zu beteiligen. Die Anschaffungskosten der nachhaltigen Anlage betragen 44.500 Euro, wobei die Gemeinde mit Fördermitteln in der Höhe von 12.375 Euro unterstützt wird.

„Ist die Basisfinanzierung abgeschlossen, kann unverzüglich mit dem Bau der Anlage begonnen werden und diese dann zeitnah in Betrieb genommen werden. Das Gesamtkonzept ist wirklich gut gelungen“, erklärt Vizebürgermeister Josef Kreitzer.