Reparieren ist in Güssing „in“. Die Repair-Cafés liegen voll im Trend, bei Haustechnik Güssing möchte man auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:47)
Der pensionierte Elektromeister Fritz Müllner zeigt den Schülern, wie man aus Alt wieder „Fast wie neu“ machen kann.
DMF

Gemeinsam mit dem Gewerbegymnasium rückt nun Haustechnik Güssing dem Elektromüll zu Leibe. „Reparieren statt wegwerfen“ lautet die Devise, die in der vergangenen Woche bereits tatkräftig umgesetzt wurde.

Vom Toaster bis zur Kaffeemaschine

Die übervollen Container mit Elektromüll, die sich wöchentlich in seinem Unternehemen ansammeln, haben Martin Zloklikovits von der HTG zum Nachdenken angeregt. „Viele kaufen sich lieber ein neues Produkt, anstatt das alte zu reparieren“, erzählt er. Deshalb hat er nun gemeinsam mit dem Gewerbegymnasium eine Initiative gestartet, die auch die jungen Leute dazu anregen soll, selbst zur Werkzeugkiste zu greifen. So wird es nun einmal im Monat ein Repair-Café bei HTG geben.

Auch Landtagspräsidentin Verena Dunst ist von der Idee begeistert: „Einerseits der schonende Umgang mit unserer Umwelt und andererseits das gemeinsame Tüfteln und Lösen von Problemen macht diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem.“ BORG-Direktor Robert Antoni schätzt die Praxis, die die Schüler dabei erfahren dürfen: „Wir pflegen ständig den Kontakt mit den örtlichen Unternehmen. So sehen die Schüler, wie man das erlernte Wissen auch umsetzen kann.“