Ollersdorfer Sternsinger beim Papst. Als „Weise aus dem Morgenland“ verkleidet verbrachten vier Burschen eine spannende Zeit in Rom. Zusammen mit dem Papst wurde der Neujahrsgottesdienst gefeiert.

Von Anika Perner. Erstellt am 10. Januar 2020 (06:29)
Die vier Sternsinger, Matthias Csar, Sascha Kranz, Dominik Pabst und Maximilian Toth genossen den Aufenthalt in Rom.
zVg

Nach der turbulenten, stressigen, aber vor allem spannenden Reise nach Rom, kehrten die vier Sternsinger Matthias Csar, Sascha Kranz, Dominik Pabst und Maximilian Toth zusammen mit ihren Begleitpersonen, Sarah Holper-Mühl und Judith Horvath am vergangenen Donnerstag mit vielen neuen Eindrücken nach Ollersdorf zurück. Die Burschen vertraten Österreich als Sternsinger am 01. Jänner 2020 bei der Neujahrsmesse zusammen mit Papst Franziskus. Während des mit vielen Terminen gespickten Aufenthaltes gab es einige wichtige Termine und Besuche, bei denen die Jugendlichen dabei sein konnten. Unter anderem gab es einen Besuch bei der österreichischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, bei der Schweitzer Garde und auch bei Kardinal Casper wurde vorbeigeschaut.

„Den Vieren hat es wirklich gut gefallen denn, sie konnten viele neue Eindrücke sammeln. Obwohl es doch recht stressig war, gelang es uns trotzdem alles unter einen Hut zu bringen und die Zeit in Rom zu genießen“, sagt Begleiterin Judith Horvath. „Ein besonderes Highlight war es, dem Papst so nah zu sein und diesen aus zweiter Reihe beobachten zu können“. Gemeinsam mit vielen anderen Sternsingern wurde eine stimmungsvolle Messe zum Jahresabschluss in Santa Maria dell‘Anima zelebriert.

Die vier Burschen aus Ollersdorf hatten zwar keine „offizielle Rolle“ beim Neujahrsgottesdienst, genossen aber trotzdem die volle Aufmerksamkeit, die sie in den Massen generierten. Sie feierten gemeinsam mit den anderen Kindern und Jugendlichen den Gottesdienst mit und zogen im Anschluss mit dem Papst aus dem Petersdom zum Angelusgebet auf den Petersplatz. Dort fungierten die Vier als beliebtes Fotoobjekt, bei dem sie von allen Seiten bestaunt und ermutigt wurden.