Wegen Renovierung: Messe in Alter Schule. Die Pfarrkirche Stinatz wird anlässlich des 200-jährigen Jubiläums derzeit renoviert. Daher finden in den nächsten Monaten die Heiligen Messen in der Alten Schule statt.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 13. Februar 2019 (05:01)
BVZ
Die Pfarrkirche ist seit 200 Jahren der zentrale Mittelpunkt des Ortes. Zur Jubiläumsfeier soll sie in ganz neuem Glanz erstrahlen.

Bereits am 23. Juni werden sich bei der Heiligen Messe, die gemeinsam mit Bischof Ägidius Zsifkovits gefeiert wird, die Pforten der Kirche, die dem Heiligen Petrus und Paulus geweiht ist, wieder öffnen. Trotz dieser kurzen Zeitspanne sind zahlreiche bauliche Maßnahmen geplant.

Die historische Außenfassade, an der erhebliche Schäden sichtbar sind, soll vollständig renoviert werden. Weiter werden in diesem Bereich noch die Blech- und Holzteile an den Gesimsen ausgebessert, die Fenster werden gereinigt und die Schutzverglasung kontrolliert, ein durchgehender Kirchensockel wird hergestellt sowie die Stiegenaufgänge saniert. Dadurch soll auch ein behindertengerechter Zugang geschaffen werden. Für diese Maßnahmen im Außenbereich sind Kosten von rund 450.000 Euro berechnet worden. Im Innenraum steht eine Überholung und Erneuerung der Nachtspeicheröfen auf dem Plan, jedoch sollen hier auch Vorkehrungen für einen zukünftigen Wechsel des Heizsystems getroffen werden. Weiters werden neue Zähler- und Verteilerkästen sowie zeitgemäße Schaltungen und Steuerungen montiert. Ein großes Projekt im Innenbereich ist die Erneuerung des Steinbodens. Der Altarraum wird vergrößert und neu geordnet, und es gibt in Zukunft auch eine neue Liedanzeige. Weitere Arbeiten sind die Erneuerung der Haupteingangs- und Windfangtür, die Überholung der Kirchenbänke, die Montage eines Sicherheitsgeländers am Neuen Chor sowie die komplette Erneuerung der Sakristei und der Innentüren.

Die künstlerische Gestaltung übernimmt Heinz Ebner. Er wird die Farbe Rot als Gestaltungselement in die neue Kirche einfließen lassen. Für die Innenrenovierung sind ebenfalls 450.000 Euro eingeplant. Die Kosten teilen sich zu je einem Drittel Diözese, Land und Pfarrgemeinde.