10 Millionen Euro für Volksschule Güssing. Der Neubau der Volksschule geht in die nächste Phase, nun werden acht Architekten ihre Ideen einbringen können.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 19. November 2020 (06:00)
Die Volksschule ist bereits in die Jahre gekommen, eine Sanierung wurde verworfen, nun wird neu gebaut. Geplante Fertigstellung ist 2023.
BVZ

Im Juli 2019 wurde mit einem Grundsatzbeschluss in der Gemeinderatssitzung der Neubau der Volksschule fixiert (Die BVZ berichtete). Der Standort wird in der Schulstraße sein, mit dem Bau will man Anfang 2022 starten.

Acht Architekten für „Schule der Zukunft“

„Das Motto für den Architektenwettbewerb lautet ‚Schule der Zukunft‘. Wir wollen die beste Lösung für Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer“, begründet Bürgermeister Vinzenz Knor diese Vorgehensweise. Aus dem Wettbewerb werden von allen Einreichungen acht Architekten in die engere Auswahl aufgenommen, aufgrund des Bauvolumens muss die Ausschreibung EU-weit erfolgen. Der Wettbewerb soll bis Feber 2021 abgeschlossen sein. Das Konzept dazu ist bereits fertig, das Verfahren selbst wurde Anfang November veröffentlicht. Für die Abwicklung des Verfahrens wurden das technische Büro IBW IngenieurBüro Wachter GmbH aus Bad Tatzmannsdorf, sowie die Rechtsanwaltskanzlei ATEUS Rechtsanwälte aus Stoob beauftragt.

Fertigstellung 2023, 10 Mio. Euro Kosten

„Der Standort des geplanten Schulzentrums liegt zwischen Mittelschule und Gymnasium. Es ist uns wichtig, dass Volksschule, Allgemeine Sonderschule und die Zentralmusikschule nach den aktuellen, pädagogischen Erkenntnissen errichtet werden.“, wünscht sich Bürgermeister Vinzenz Knor. Die Gesamtkosten für das Großprojekt werden auf zehn Millionen Euro geschätzt. Die Fertigstellung ist für 2023 vorgesehen.

Auch ÖVP-Vizebürgermeister Alois Mondschein begrüßt die Ausschreibung: „Ich freue mich, dass beim Volksschulbau endlich - aber für unsere Kinder und Lehrerinnen leider viel zu spät - die nächsten Schritte eingeleitet werden. Was mich aber uneingeschränkt freut, ist die Tatsache, dass es einen Architektenwettbewerb gibt. Diesen haben wir auch schon für die Renovierung des Rathauses gefordert. Bei diesem Bauvorhaben konnte die Knor/Brenner SPÖ nicht mehr anders. Das Ergebnis wird alle überzeugen.“