Letzte Chance für Hasenjagd. Der Kultursommer geht mit seinem Stück auf der Burg Güssing am kommenden Wochenende in die letzte Runde.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Juli 2019 (03:10)
„Wie man Hasen jagt“, eine Komödie von George Feydeau, kann noch am Freitag den 19. sowie am Samstag den 20. Juli jeweils um 20.30 Uhr auf der Burg Güssing genossen werden.
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Das letzte Wochenende für die heurige Theaterproduktion des Kultursommers auf der Burg steht am 19. und 20. Juli auf dem Programm.

„Wie man Hasen jagt“, eine Komödie von George Feydeau, führt die Zuschauer in die Welt der 60er Jahre. „Die Liebe ist ein seltsames Spiel!!“ lautete schon damals der Titel eines beliebten Schlagers. Dass dieses „seltsame Spiel“ nicht in jedem Fall mit der Unterschrift am Standesamt abrupt im Zweier-Glück endet, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Wenn „Mann“ allerdings irgendwann einmal den heimatlichen Hafen verlässt um sich auf die Pirsch zu begeben und „Hasen zu jagen“, dann muss „Mann“ schon mit höchster Akribie zu Werke gehen, wenn er nicht möchte, dass seine „liebe, liebe Frau“ Wind davon bekommt und ihrerseits vom Jagdfieber befallen wird.

Das ist in kürzesten Worten der Inhalt des genialen Komödien-Streichs des französischen Erfolgs-Autors George Feydeaux, der noch darüber hinaus dafür bekannt ist, dass er seine Protagonisten von Zeit zu Zeit im Beinahe-Kollisionsverfahren an einander vorbeischrammen lässt. Sehr zum Vergnügen des Theater-Publikums, das stets im Vorhinein von den Fallen weiß, die auf die einzelnen Pirschgänger/innen warten.

Feydeau ist jener Autor, der auch „Floh im Ohr“ (aufgeführt 2014) und „Einer muss der Dumme sein“ (2015) geschrieben hat. Zwei Komödien, die das Ensemble des Güssinger Kultursommers mit größtem Presse- und Publikumserfolg auf der Burg präsentiert hat.