Start für „solar.one“ in Stegersbach. Zehn Gemeinden errichten in Stegersbach ein modernes Kompetenzzentrum für Erneuerbare-Energie.

Von Carina Fenz. Erstellt am 04. Dezember 2019 (04:11)
Spatenstich. Franz Pelzmann, Fritz Ballmüller, Werner Kemetter, Wolfgang Koller, Wolfgang Sodl, Heinz-Peter Krammer, Verena Dunst sowie
BVZ

„In der Praxis brauchen wir über die Kompatibilität von Klimaschutz und Wirtschaftsinteressen nicht diskutieren, bei uns passt das längst zusammen“, sagt der Energie-Unternehmer und Bauherr Andreas Schneemann beim Spatenstich des Energie-Kompetenzzentrum „solar.one“.

Zehn Gemeinden aus den Bezirken Oberwart und Güssing haben sich hier zusammengeschlossen, um dieses Leuchtturmprojekt umzusetzen. Viel Lob kam auch von Landesrat Heinrich Dorner, der überzeugt davon ist, „dass dieses Kompetenzzentrum die technische Innovationskraft der Region und des Burgenlandes über alle Grenzen bekannt machen wird — auch hinsichtlich des Klimaschutzes.“ Schneemann ergänzt: „Ich habe schon in den 90er Jahren erkannt, dass diese Welt nur auf Basis einer erneuerbaren Energieversorgung lebenswert bleiben kann. Mein Ziel ist es, umfassende Energielösungen für ganze Regionen zu realisieren. Mit diesem Kompetenzzentrum möchten wir in einem vorbildhaften Open Innovations- und Inklusionsprozess Bevölkerung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft miteinbeziehen.“

„Mich freut es, dass das Kompetenzzentrum Impulse für Weiterbildung, Tourismus und Infrastruktur bringen wird."

Als Nutzen für die Bevölkerung nennt er: „Langfristig kostengünstige Energieversorgung unter Nutzung der Digitalisierung, gestärkter Umwelt- und Klimaschutz, erhöhte Lebensqualität durch gesundes Wohnen, nachhaltige Investitionen und Betriebsansiedlungen.“

Heinz Peter Krammer, Bürgermeister in Stegersbach: „Mich freut es, dass das Kompetenzzentrum Impulse für Weiterbildung, Tourismus und Infrastruktur bringen wird. Es wird auch dazu beitragen, dass die Zuwanderungsquote steigt.“ Georg Rosner, Bürgermeister aus Oberwart: „Wir beweisen, dass Klimaschutz und Wirtschaftsinteressen in der Praxis längst gut zusammenpassen.“

Wolfgang Sodl, Bürgermeister aus Olbendorf: „Wenn es uns schon gelungen ist kleine und große Gemeinden, Handwerker, KMUs und Konzerne, aber auch politische Akteure unter einen Hut zu bringen, dann wird es auch gelingen, das Kompetenzzentrum zur Nummer eins im Bereich erneuerbare Energie in Österreich zu machen.“