Kemetter gegen Kroboth in Kukmirn

Erstellt am 17. Oktober 2022 | 05:21
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Am 23. Oktober muss der amtierende Ortschef Werner Kemetter (ÖVP) gegen seinen Kontrahent Klaus Kroboth (BMK) in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt antreten.

„A gmahde Wiesn“ war es bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht und auch Werner Kemetter, seines Zeichens VP-Bürgermeister in Kukmirn, nimmt es nicht als locker hin, dass er, um seine zweite Amtsperiode anzutreten, gegen BMK-Listenchef und Vizebürgermeister Klaus Kroboth am 23. Oktober in die Bürgermeisterstichwahl muss.

Überrascht, vom zweiten Wahldurchgang, war Kemetter aber nicht und Tage nach dem Wahlsonntag hat sich das auch noch relativiert. „Es war schon vorher klar, dass drei starke Kandidaten, um das Amt ins Rennen gegangen sind und daher war ich auch nicht überrascht“, blickt er zurück. Sein Amt, sei eine große Freude, die er in den letzten fünf Jahren mit viel Herzblut ausgeübt habe und daher gerne in die Verlängerung geschickt werden würde.

„Dazu braucht es aber auch Stimmen“, stellt Kemetter richtig fest. Mobilisieren, mobilisieren und mobilisieren, sei, so der Ortschef, daher das Gebot der Stunde. „Aber am allerwichtigsten ist, dass wir die Leute zur Wahlurne bringen und genau darum werden ich und mein Team auch dafür in den nächsten zwei Wochen laufen. Die Bevölkerung darf nicht glauben, dass es eh egal ist, ob man zur Wahl geht oder nicht. Es geht um was, es geht um die Gemeinde“, so Kemetter. Die stetig sinkende Wahlbeteiligung bereite ihm nämlich die größte Sorge.

„Wer mich wählt, der bekommt Stabilität und dafür bin ich die letzten fünf Jahre gestanden und werde das auch weiterhin so machen“, gibt sich der Ortschef, der im ersten Wahlgang 47,83 Prozent der Stimmen erreichte, zielsicher.

Sein Kontrahent Klaus Kroboth (BMK), der die Bürgerliste nach der missglückten Gemeindetrennung des Ortsteils Limbach gegründet hat, war seinem Ziel, Ortschef zu werden, noch nie so nah. „Ich denke, dass die Leute wissen, wofür wir stehen und das zeigt auch, dass wir seit vielen Jahren eine Konstante im Gemeinderat sind. Für die nächsten zwei Wochen gilt es, nochmals zu überzeugen, wer der bessere Bürgermeister ist“, meint Kroboth.