Hannah Grandits ist jüngste Gemeindevorständin im Land. Die jüngste Gemeindevorständin des Landes, Hannah Grandits, über Politik, Jugendliche und ihre persönlichen politischen Ziele

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 26. Juli 2019 (03:21)
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Hannah Grandits hatte es im Leben nicht immer leicht, dennoch beweist sie, was man schon im jungen Alter alles erreichen kann.
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„Engagement bedeutet für mich etwas ohne Hintergedanken zu tun, das ist meiner Meinung nach sehr wichtig, jeder sollte seinen uneigennützigen persönlichen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten,“ leitet die Stinatzerin Hannah Grandits ein. Bereits mit 15 Jahren begann die HAK Stegersbach-Absolventin sich aktiv mit der Politik zu beschäftigen, im Gegensatz zu vielen Gleichaltrigen.

„Leider haben wir das Problem, dass viele Jugendliche nicht genug Interesse zeigen, dies liegt jedoch viel weniger an den Heranwachsenden selbst als an der Politik, die deutlich mehr auf junge Menschen zugehen müsste und natürlich mehr informieren sollte,“ so die Gemeindevorständin. In ihrer Heimatgemeinde hat die Bevölkerung erkannt: Auch sehr junge Menschen wie Hannah Grandits — sie war 19 Jahre, als sie zur Gemeindevorständin gewählt wurde — können kompetent genug sein, um Ämter zu übernehmen.

Grandits: „Danke für das Vertrauen“

Die Stinatzerin zeigt sich für das große Vertrauen sehr dankbar, es sei nicht selbstverständlich so viel Unterstützung zu bekommen. Ganz wichtig ist es ihr, die Jugend mit einzubinden und auch immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Außerdem engagiert sie sich gerne für kranke Menschen — eine ihrer Herzensangelegenheiten. „Ich möchte gerne weiter in der Politik tätig sein. Schon von klein auf bin von den Möglichkeiten fasziniert, etwas verändern zu können. Leider werden oft Neuerungen nicht zugunsten der Menschen, sondern eher zu dem der Konzerne genutzt, genau das möchte ich ändern. Der Mensch muss immer im Mittelpunkt stehen“, ist Grandits überzeugt.