Neues Konzept für Schulbau wird geplant. Neben der Wassererlebniswelt soll ein Schulzentrum entstehen. Eberau, Bildein und Moschendorf sind am Projekt beteiligt. Auch Strem und Heiligenbrunn sollen dazustoßen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. Juli 2020 (05:40)
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Aus dem ursprünglichen Projekt der Gemeinden Strem und Heiligenbrunn, einen gemeinsamen Bildungscampus zu errichten, ist in den vergangenen Monaten ein wesentlich größeres Projekt entstanden (die BVZ berichtete). Geht es nach den Plänen von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, dann soll ein Bildungscampus, der Volks- und Mittelschule in öffentlichem Recht umfassen soll, für die Gemeinden des Pinkatals und Unteren Stremtals errichtet werden. Nachdem Heiligenbrunn sich gegen das große Projekt ausgesprochen hat, gab es jetzt auch ein Nein des Stremer Gemeinderats. Der Grund ist in beiden Gemeinden Uneinigkeit betreffend des Standorts, der, wenn es nach Landeshauptmann Doskozil geht, neben der Wassererlebniswelt Moschendorf sein soll.

Gespräche mit Strem und Heiligenbrunn

Eberau, Bildein und Moschendorf sind hingegen für das Projekt und auch für den Standort. „Vor wenigen Tagen gab es auch ein Gespräch mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der uns beauftragt hat eine Grobplanung zu machen“, erklärt Eberaus Ortschef Johann Weber (ÖVP). Koordiniert wird das Projekt von Jürgen Schabhüttl, der jetzt mit den Bürgermeistern von Strem und Heiligenbrunn noch einmal verhandeln möchte. „Das Ziel ist noch immer, einen Bildungscampus für alle fünf Gemeinden zu errichten. Der Standort hat sich als optimal herausgestellt, auch weil Synergien zwischen dem Schulzentrum und dem Freizeitzentrum genützt werden können“, erklärt Schabhüttl im Gespräch mit der BVZ. Genau dieser Punkt soll auch in die Grobplanung des Entwurfs miteinfließen.

Grobplanung bis Ende des Jahres

„Die Vorgaben für das erste Konzept sind, ein stimmiges Bild zu schaffen, so das beide Angebote nebeneinander agieren können“, meint Schabhüttl. Der Entwurf soll noch im heurigen Jahr präsentiert werden. „Parallel dazu, sollen die Gespräche mit Strem und Heiligenbrunn positiv abgeschlossen werden“, heißt es dazu von Schabhüttl.