Güssing , Wiener Neustadt

Update am 11. Oktober 2018, 10:53

von Redaktion bvz.at und Gila Wohlmann

Geborgtes Geld für Reparatur-Arbeiten nie zurückgezahlt. Betrugsverdacht gegen einen 68-jährigen Wiener Neustädter nach Festnahme im April durch Güssinger Beamte bestätigte sich nun! Ernittlungen waren seit dem Frühjahr, als der Mann bei der Begehung von Betrugshandlungen in Güssing auf frischer Tat ertappt wurde, geführt worden.

Symbolbild  |  Shutterstock.com, Maciej Bledowski

Der 68-jährige Pensionist aus Wiener Neustadt, der sich laut einer Aussendung der Polizei „bei seinen Betrugshandlungen nur kleinere Bargeldbeträge erschlich“, täuschte in Pfarrämtern, Apotheken, Tankstellen und Gasthäusern vor, für dringende Reparaturarbeiten Geld zu benötigen. Da es sich jeweils nur um nur kleinere Beträge gehandelt hatte, verzichteten die Opfer, die nun eruiert werden konnten, damals auf eine Anzeige.

Geschädigte in drei Bundesländern

Insgesamt wurden 18 Geschädigte in verschiedenen Bezirken im Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark ausfindig gemacht. Der Beschuldigte wurde von allen Opfern eindeutig und zweifelsfrei wiedererkannt. Teilweise konnten bei ihm noch diverse unterfertigte Notizen, eine Art „Schuldschein“ und Kopien von persönlichen Dokumenten, sichergestellt werden.

Als Motiv für seine Betrugshandlungen gab der Pensionist laut Polizei seine schlechte finanzielle Lage an. „Die Höhe der unrechtmäßigen Bereicherung beläuft sich auf eine niedrige vierstellige Euro-Summe“, berichtete die Exekutive. Der 68-Jährige befindet sich in Haft.

Die Geschädigten kommen aus:

(NÖ) Ruprechtshofen (2 Fakten), Schönberg/Neustift, langenlois, 2413 Berg, Orth/Donau (2 Fakten), Hainburg, Mayerling,

(Burgenland) Ollersdorf, güssing,Eisenstadt, donnerskirchen, Purgau, Gattendorf, Oberwart

(Steiermark) Wildon, Graz, Fürstenfeld

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