Böheimkirchen , St. Christophen

Erstellt am 11. Oktober 2018, 15:36

von Redaktion noen.at

Brennender Gefahrengut-Lkw hielt Einsatzkräfte in Atem. Der Brand eines Gefahrenguttransporters auf der A1 zwischen St. Christophen und Böheimkirchen sorgte am Donnerstag für einen Feuerwehr-Großeinsatz - und für eine Totalsperre der Westautobahn.

Kurz nach 11.30 Uhr war die Zugmaschine des Gefahrenguttransporters in Brand geraten ( NÖN.at hatte berichtet ). Wenige Minuten später rückten die Feuerwehren Neulengbach-Stadt, Kirchstetten-Markt und Altlengbach zur Einsatzstelle auf der Richtungsfahrbahn Salzburg aus.

Beim Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeugs stand die Zugmaschine des Sattelkraftfahrzeugs bereits in Vollbrand, und die Flammen griffen auf den Tank des mit erhitztem flüssigen Bitumen beladenen Aufliegers über. Drei Einsatzkräfte, die sich bereits auf der Anfahrt im Fahrzeug mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, starteten sofort die Brandbekämpfung, um den Gefahrengut-Behälter zu schützen.

Parallel dazu wurden zwei weitere Leitungen aufgebaut, die dann zur eigentlichen Bekämpfung des Brandes im Führerhaus der Sattelzugmaschine eingesetzt wurden. Die  Maßnahmen zeigten rasch Wirkung, wenige Minuten später war der Brand großteils gelöscht. Für punktuelle Nachlöscharbeiten im Inneren des Führerhauses wurde die Fahrertüre der Zugmaschine mit Brechwerkzeugen geöffnet. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um einzelne heiße Stellen aufzuspüren.

Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wurden gemeinsam mit den Kräften der ASFINAG die Fahrbahnen der Westautobahn gereinigt, sodass um etwa 12:45 Uhr ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden konnte ( NÖN.at berichtete ).

Die Bergung und der Abtransport der ausgebrannten Zugmaschine sowie des Sattelaufliegers wurde im Anschluss von einem privaten Abschleppunternehmen durchgeführt.