Wohnhaus in St. Corona wurde Raub der Flammen. Zu einem Großbrand ist es Mittwoch-Früh in St. Corona am Wechsel gekommen – Sturm, Schnee und Wassermangel erschwerten der Feuerwehr-Einsatz!

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 05. Februar 2020 (13:12)

Kurz vor 6 Uhr meldeten mehrere Notrufer einen Wohnhausbrand. Bereits während der Anfahrt der alarmierten FF-Kräfte war der Feuerschein am Nachthimmel von weitem sichtbar.

Die Zufahrt zum Einsatzort gestaltete sich allerdings nicht so einfach. Da in der Nacht Schneefall eingesetzt hatte, waren die Straßen tief verschneit. Die Helfer mussten an den schweren Tanklöschfahrzeugen erst Ketten anlegen. Beim Eintreffen am Einsatzort stand das Wohnhaus, welches gerade umgebaut wird, bereits lichterloh in Vollbrand.

Starke Sturmböen führten einerseits zu einer rasanten Ausbreitung der Flammen, andererseits zu extremem Funkenflug, welcher den angrenzenden Wald bedrohte. Hier musste ein Trupp die Glutstöcke händisch mit einem Schanzwerkzeug ablöschen.

Als weitere große Schwierigkeit stellte sich der Wassermangel aufgrund der abgelegenen Lage dar. Zwei Zubringerleitungen mussten gelegt werden, um genügend Löschwasser am Einsatzort zu haben. Erst dann konnten mehrere Rohre in Stellung gebracht und gezielt gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten stellten sich als schwierig und langwierig dar, da das komplett eingestürzte Haus mittels Lader „zerlegt“ und so die Glutnester freigelegt werden mussten. Diese Tätigkeiten dauerten bis in die Vormittagsstunden an.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da aufgrund der Bauarbeiten das Haus zur Zeit unbewohnt war. Durch das Feuer wurde das Haus trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren komplett zerstört.

Die Brandursache ist unbekannt und wird von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen 4 Feuerwehren mit 10 Fahrzeugen und rund 50 Mitgliedern im Einsatz.