Kika/Leiner liefert nur in Härtefällen Möbel aus. Ähnlich anderen Möbelhäusern hat kika/Leiner die Warenauslieferung und die Montage eingestellt.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 25. März 2020 (15:05)
CEO Reinhold Gütebier
kika/Leiner, APA Fotoservice, Tesarek

Nur noch Härtefälle, die im Vorhinein abzusprechen seien, würden serviciert, sagte kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier am Mittwoch. Voraussetzung dafür seien Monteure, die sich freiwillig melden - woran es aber nicht mangle -, sowie Vorarbeiten seitens der Kunden.

Bei den ganz speziellen Fällen, in denen man noch tätig werde, handle es sich um täglich 10 bis 20 Auslieferungen in jedem der drei Servicecenter in ganz Österreich. Generell seien Lieferung und Montage aber seit Mittwoch vergangener Woche eingestellt, so Gütebier.

Den Großteil seiner rund 4.200 Mitarbeiter hat das Möbelhaus mit bundesweit 42 Standorten in Kurzarbeit geschickt, nämlich etwa 3.900 bis 4.000, wie der CEO sagte. An jedem Standort seien aktuell zwei Leute als Notbesetzung tätig, auch um die erforderlichen technischen Kontrollen vorzunehmen. Einige wenige seien in der Zentrale aktiv, der Rest sei auf Home Office.

E-Commerce spiele gerade jetzt in der Krise "eine wesentliche Rolle", der Online-Handel weise momentan "exorbitante Zuwachsraten" auf. Die Lieferungen würden hier über die Österreichische Post oder Speditionsdienste erfolgen.