Köstinger will Photovoltaik-Anlagen auf Bundesgebäuden. Die ehemalige Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat sich für Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sämtlicher österreichischer Bundesgebäude ausgesprochen - für die nächste Legislaturperiode. Die Politik müsse "mit gutem Beispiel vorangehen und sicherstellen, dass die öffentliche Verwaltung als erster Sektor CO2-neutral wird", meint die ÖVP-Politikerin.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 09. August 2019 (06:00)
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Rund 2.000 Gebäude und Anlagen gelte es auszurüsten

Denn bis 2030 sollen 100 Prozent des nationalen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, so Köstinger. Der Bund verfüge über insgesamt rund 2.000 Gebäude - darunter Ministerien, Schulen und Bürogebäude - mit einem Gesamtenergieverbrauch von 1.260 GWh und Energiekosten von rund 108,4 Millionen Euro. Auf jedem dieser Gebäude, "egal ob das Einfamilienhäuser oder Verwaltungsgebäude sind", solle zumindest eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Man gehe von Kosten von rund 75 Millionen Euro für 1.500 Anlagen aus, hieß es von der ÖVP am Freitag.