Bau der dritten Spur auf Ostautobahn startet. Auf der Ostautobahn (A4) ist der Bau der dritten Spur zwischen Fischamend und Bruck an der Leitha West gestartet. Die Arbeiten auf dem 16 Kilometer langen Abschnitt sollen bis 2022 dauern. Die Asfinag investiert 138 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 20. Mai 2019 (15:40)
ASFINAG
Symbolfoto Ausbau A 4

Seit Montag der Vorwoche wird die Baustelle eingerichtet. Bis 2020 wird im Abschnitt Fischamend bis Göttlesbrunn gearbeitet, 2021 und 2022 zwischen Göttlesbrunn und Bruck/West. Für Autofahrer stehen pro Richtung zwei Spuren zur Verfügung, hieß es.

Zur Überprüfung der Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit kommt eine Section Control Anlage zum Einsatz. In den kommenden Jahren wird die A4 im Bezirk Bruck an der Leitha verbreitert, die Asfinag baut neun neue Gewässerschutzanlagen und errichtet für die Gemeinden Arbesthal, Göttlesbrunn und Bruck einen neuen Lärmschutz. 14 Brücken werden verbreitert und saniert, mehr als 6.200 Quadratmeter Lärmschutzwände gebaut und 310.000 Kubikmeter Lärmschutzdämme geschüttet.

ASFINAG
Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (Niederösterreich); ASFINAG Geschäftsführer Andreas Fromm

In den vergangenen Jahren sei das Verkehrsaufkommen auf der A4 im Bereich Fischamend bis Bruck/West jährlich um rund drei Prozent gestiegen. Als Ziele der Arbeiten wurden höhere Leistungsfähigkeit, mehr Sicherheit und weniger Stau für die täglich mehr als 66.000 Autofahrer genannt. Für den dreispurigen Ausbau der A4 bis zur Anschlussstelle Neusiedl/Gewerbepark im Burgenland laufen derzeit die Detailplanungen. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. "Mit der voraussichtlichen Fertigstellung 2026 ist das Gesamtpaket für mehr Verkehrssicherheit auf der A4 abgeschlossen", teilte die Asfinag mit.

"Der Ausbau der A4 Ostautobahn ist eines der wichtigsten Verkehrssicherheitsprojekte in Niederösterreich. Mit dieser Maßnahme wird aber auch die Standortqualität in der Ostregion sichergestellt", wurde Niederösterreichs Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) zitiert.

"Der dreispurige Ausbau der A4 ist eine wichtige Maßnahme, um tausenden Burgenländerinnen und Burgenländern, die täglich auf dieser Strecke in die Arbeit und nachhause unterwegs sind, das Pendeln zu erleichtern", sagte der burgenländische Infrastruktur-Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ). "Neben dem generell hohen Verkehrsaufkommen haben wir auf der A4 auch einen überdurchschnittlich hohen Lkw-Anteil. Die zusätzliche Fahrspur bringt mehr Platz für alle", so Asfinag-Geschäftsführer Andreas Fromm.