BVB-Boss über Salzburger Adeyemi: "Irgendwie hinkriegen"

Erstellt am 30. April 2022 | 15:08
Lesezeit: 2 Min
Hans-Joachim Watzke hat keine Eile beim Transfergeschäft Adeyemi
Hans-Joachim Watzke hat keine Eile beim Transfergeschäft Adeyemi
Foto: APA/dpa
Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat noch einmal das große Interesse von Borussia Dortmund an Stürmer Karim Adeyemi von Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg bekräftigt. Der BVB stehe nicht unter Druck, er gebe auch keine Wasserstandsmeldungen ab, betonte Watzke. Der 62-Jährige sagte aber laut den "Ruhr-Nachrichten": "Ich glaube, der Spieler hat schon mehr oder weniger das Gefühl vermittelt, dass er zum BVB will. Das müssen wir irgendwie hinkriegen."

Watzke stellte demnach auch klar, dass Borussia Dortmund nicht beabsichtige, dem 20-Jährigen eine vertraglich zugesicherte Option für einen frühzeitigen Abschied zu ermöglichen: "Wenn er käme, würden wir versuchen, es ohne Ausstiegsklausel hinzubekommen." Adeyemi soll Medienberichten zufolge ein Vertrag über eine Laufzeit von fünf Jahren vorliegen. Das Arbeitspapier des bisher dreimaligen deutschen Nationalspielers bei Salzburg ist noch gut zwei Jahre bis zum 30. Juni 2024 gültig.

Beim Thema Erling Haaland, dem der BVB durch eine Ausstiegsklausel einen vorzeitigen Weggang in diesem Sommer ermöglicht, gab sich Watzke auch eher entspannt. "Das Entscheidende ist doch: Es wird weitergehen", sagte der BVB-Geschäftsführer. "Wenn Borussia Dortmund eins kann, dann ist es, den Nächsten zu finden. Eine Mannschaft macht immer mehr aus als ein Spieler."

An diesem Wochenende werde es nicht zur einer Transfer-Vollzugsmeldung kommen, sagte Sebastian Kehl, der Chef der Lizenzspieler-Abteilung bei den Dortmundern. "Wir sind in sehr guten Gesprächen, weil wir natürlich - und das wiederholen wir nahezu täglich - eine Entscheidung wollen", fügte Kehl im Sky-Interview an. Noch sei aber "keine finale Entscheidung" gefallen. Der 21-jährige Haaland kann Dortmund im Sommer für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 75 Millionen Euro verlassen. Seit Wochen wird der Norweger mit europäischen Spitzenclubs in Verbindung gebracht.