Betrüger luchsten 73-Jähriger mehr als 100.000 Euro ab

Erstellt am 30. November 2020 | 14:59
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Foto: frankvessia, Shutterstock.com
Eine 73-jährige Klosterneuburgerin ist von Trickbetrügern um Bares und Wertgegenstände für mehr als 100.000 Euro gebracht worden.

Dabei nutzte das Duo die Verunsicherung der Seniorin nach den Diebstählen aus Bankschließfächern in Klosterneuburg (Bezirk Tulln), Mödling und Wien aus. Die Pensionistin hatte am Freitag einen Anruf eines vermeintlichen in der Causa ermittelnden Kriminalbeamten erhalten, der ihr mitteilte, dass ihr Besitz im Depot nicht mehr sicher sei.

Die Klosterneuburgerin willigte deshalb ein, Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung der Polizei zu übergeben. Ein Mann erschien laut Exekutive mit einem gefälschten Dienstausweis und übernahm Bares und die Gegenstände. Dann leerte die 73-Jährige ihr Bankschließfach und gab den Inhalt dem vermeintlichen Polizisten. Auch in Wien hob sie Bargeld ab und händigte es ebenfalls dem Unbekannten aus.

Am Freitagabend erstattete die Seniorin Anzeige. Das Landeskriminalamt Niederösterreich nahm die Ermittlungen auf. Die Polizei betonte, niemals Bargeld oder Wertgegenstände von Privatpersonen zur sicheren Verwahrung abzuholen und ging davon aus, dass Täter diese Vorgehensweise aktuell vermehrt anwenden würden.