Morosow fixierte mit sieben Mal Gold neuen Rekord. Der Russe Wladimir Morosow hat bei den zu Ende gegangenen Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Glasgow mit sieben Goldmedaillen einen neuen Rekord aufgestellt. Die Bestmarke an Titeln bei einer der bisher 20 EM-Veranstaltungen hatte bisher die Ungarin Katinka Hosszu mit sechmal Gold und einmal Silber gehalten. Sechsmal Gold gelang diesmal auch Morosows Landsmann Kliment Kolesnikow.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 09. Dezember 2019 (11:41)
Serien-Gold-Gewinner Wladimir Morosow
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Überhaupt dominierten die Russen die Titelkämpfe. In der letzten Finalsessions stockten sie ihr Titelkonto von 7 auf 13 auf, womit sie es auf nur ein Gold weniger als die den Rekord haltenden Deutschen 1996 bei der EM-Premiere in Rostock brachten. Neue Rekordhalterin an individual errungenen Kurzbahn-EM-Goldenen wiederum ist Hosszu. Mit nun 20 kontinentalen Kurzbahn-Titeln überflügelte die Landsmann Laszlo Cseh und die Slowakin Martina Moravcova.

Ihre überhaupt erste internationale Medaille hatte Hosszu bei der Wien-EM 2004 geholt. Ihre Ausnahmestellung unterstrich die 30-Jährige in Glasgow u.a. über 200 m Lagen, da ist sie nun seit sieben Jahren bzw. 66 Rennen auf Ebene von WM, EM, Olympia und Weltcup unbesiegt.