Neunkirchen

Erstellt am 14. Juni 2018, 09:17

von Christian Feigl

Der Bezirk Neunkirchen atmet und räumt auf. Erstmals seit zwei Tagen gibt es am Donnerstag bei den Einsatzkräften im Bezirk Neunkirchen ein leichtes Aufatmen: Nach den verheerenden Unwettern am Dienstag und Mittwoch mit hunderten Einsätzen, NÖN online berichtete ausführlichst, entspannt sich die Lage langsam.

Einsatzdoku - Lechner

Waren es Mittwochabend noch an die 50 Feuerwehren, die im Einsatz standen, so sind es am Donnerstagmorgen aktuell vier (Kirchau, Warth, Schneebergdörfl und Hochegg).

„Die Welt ist ein bisschen ruhiger geworden“, ist auch bei Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Josef Neidhart und seinem Team die Anspannung ein wenig abgefallen. „Aktuell sind wir weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt, Einsätze gibt es derzeit nicht. Allerdings kann sich das ändern. Denn wir wissen nicht, wie viele Zweitwohnbesitzer mögliche Schäden erst am Abend oder am Wochenende entdecken. Da kann es auch sein, dass wir noch die eine oder andere Meldung bekommen!“

Eine weitere gute Nachricht ist auch, dass sämtliche Pegel der Flüsse unter die Vorwarnstufe zurückgegangen sind. Das sah gestern noch anders aus – so musste die Pitten in Pitten mit Sandsäcken vor dem Überlaufen abgesichert werden. „Das ist Gott sei Dank kein Problem mehr“, so Neidhart. Da für heute, wenn überhaupt, nur minimale Niederschläge prognostiziert sind, blicken die Einsatzkräfte vorsichtig optimistisch auf die kommenden Stunden. Derzeit sind auch erste Kommissionierungen der Schäden mit Bürgermeistern und Experten vor Ort unterwegs.