Grazer verletzte Frau - Zustand weiter kritisch. Jene 33 Jahre alte Frau, die am Dienstag zu Mittag in Graz-St. Peter von einem 27-jährigen Grazer niedergestochen worden war, befand sich am Mittwoch nach einer Notoperation auf der Intensivstation des LKH Graz. Ihr Zustand war laut Polizei nach wie vor "sehr kritisch". Die Tat hat der Mann noch am Dienstagabend gestanden, er soll in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gestanden sein.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 05. Februar 2020 (12:00)
Laut Polizei dürfte die Frau nicht bewusst ausgewählt worden sein
APA

Der Grazer, der bei seinen Eltern im Bezirk St. Peter wohnt, dürfte die Frau nicht bewusst als Opfer ausgewählt haben. Das habe er bei der Befragung angegeben. "Er hat die Frau nach eigenem Bekunden nicht gekannt", sagte ein Polizist zur APA. Er soll sich ihr auf der St. Peter Hauptstraße an einer Kreuzung von hinten genähert und mit einem mitgebrachten Messer mehrmals zugestochen haben. Passanten gingen dazwischen und hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest.

In der Einvernahme gab der 27-Jährige an, er sei kürzlich "in stationärer medizinischer Behandlung" gestanden. Diese und andere Angaben würden noch überprüft, wie auch noch Zeugenbefragungen und andere Untersuchungen geführt werden müssten. Mit Gewalttaten ist der Mann bisher nicht aufgefallen, allerdings gab es offenbar Zwischenfälle aufgrund psychischer Probleme. Der Grazer wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.