Förderaktion für Radverkehr kommt gut an. Die Fahrradoffensive des Umweltministeriums kommt gut an, mehr als ein Drittel der Fördergelder wurde bereits vergeben und zahlreiche weitere Vorhaben warten auf ihre Genehmigung. Ressortchefin Leonore Gewessler (Grüne) am Sonntag: "Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm. Alleine die zwölf Millionen Euro an Förderungen, die in den letzten drei Monaten abgeholt wurden, lösen insgesamt 45 Millionen Euro an klimafreundlichen Investitionen aus."

. Erstellt am 27. September 2020 (06:00)
Mit den Projekten können 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden
APA (dpa/Symbolbild)

Der positive Effekt für den Klimaschutz könne sich sehen lassen. Mit den 55 geförderten Projekten, neben Fahrradinfrastruktur auch weitere Maßnahmen für den Radverkehr und saubere Mobilität, können 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Dies entspreche den Emissionen, die rund 3.500 Haushalten jährlich für das Heizen ausstoßen. Zudem werde Wirtschaft angekurbelt und rund 400 Arbeitsplätze gesichert.

Der Fördertopf, der im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht wurde, ist noch nicht ausgeschöpft. Betriebe und Gemeinden könnten jetzt noch die Chance ergreifen, ihre Projekte einzureichen. Der Schwerpunkt der Aktion liegt beim Ausbau der Radwege, aber auch Abstellanlagen, Fuhrparkumstellungen für Dienstfahrräder und Verleihsysteme und Wegweiser, Pop-Up Radwege sowie bewusstseinsbildende Informationskampagnen und vieles mehr würde unterstützt.