Schwechat

Erstellt am 16. Mai 2018, 09:32

von NÖN Redaktion

Grünes Licht für Pannenstreifen-Freigabe auf A 4. Der Ministerrat hat die gesetzliche Grundlage beschlossen. Ab Mitte Juli wird die Nutzung des Pannenstreifens auf der Ostautobahn bei Schwechat erlaubt.

Bei Staubildung soll auf der A4 künftig auch der Pannenstreifen benutzt werden können.  |  Shutterstock.com, All About Space

Für die Autofahrer wird es ab Mitte Juli bei Staubildung auf der Ostautobahn (A 4) ermöglicht, den Pannenstreifen zu nützen. Die Weichen dafür wurden Mittwoch im Ministerrat mit einer entsprechenden Neuregelung der Straßenverkehrsordnung per Beschluss gestellt.

Konkret ist, wie von der NÖN bereits berichtet, geplant, dass der Pannenstreifen auf der A 4 zwischen Niederösterreich und Wien im Bereich des Knotens Schwechat bis zur Simmeringer Haide bei Staus freigegeben wird. Die Vorarbeiten laufen nun an.  Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) kündigte aber an, dass die Freigabe des Pannenstreifens bei Staubildung "sukzessive" auf weiteren Autobahnabschnitten erfolgen soll.

Auf dem Abschnitt der A 4 wird die Freigabe des Pannenstreifens für Autos mittels der Überkopfwegweiser angezeigt. Auf diesen wird den Autofahrern auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit in dem Streckenabschnitt signalisiert.

Zwei Pannenbuchten und 30 Videokameras

Auf dem vier Kilometer langen Teilstück der A 4 bei Schwechat werden im Zuge der Vorarbeiten zwei Pannenbuchten geschaffen. Weiters wird die Videoüberwachung ausgeweitet, künftig kommen dort 30 Geräte zum Einsatz. Diese Arbeiten sollen laut Verkehrsministerium bis Ende Juni abgeschlossen sein. Damit die Freigabe Mitte Juli erfolgen kann, muss die Gesetzesnovelle nun noch vom Nationalrat und vom Bundesrat beschlossen werden.