Tag 4 in Hirschwang: Wasserwerfer im Höllental noch nicht in Betrieb

Die Situation rund um Österreichs größten Waldbrand im Raxgebiet bleibt angespannt. Momentan sind 500 Personen sowie sechs Hubschrauber im Einsatz.

Aktualisiert am 28. Oktober 2021 | 13:39

Die Nacht in Hirschwang konnten die Einsatzkräfte relativ gut überstehen. „Es war etwas ruhiger. Die Glutnester sind weiter heruntergekommen. Unser Einsatzschwerpunkt liegt momentan am Haaberg, wo wir verstärkt mit Bodenkräften im Einsatz sind.Das ist natürlich sehr kräfteraubend“, gab Sepp Huber, Bezirksfeuerwehrkommandant und Einsatzleiter am Donnerstagmorgen einen kurzen Überblick. 

Lage im Höllental kritisch

Mit Besorgnis sieht man den Wetterprognosen entgegen, die Wind vorhersagen und somit einen Funkenflug Richtung Rax möglich machen würden.

Um zu verhindern, dass auch die Rax Feuer fängt, wurden deshalb entlang der Bundesstraße B27 – diese ist seit gestern, 15 Uhr, für den Verkehr gesperrt – auf einer Länge von rund 250 Metern Wasserwerfer platziert, die auf Knopfdruck eine 60 Meter hohe Wasserwand bilden können.

Im Gelände selbst gibt es laut Huber eine zweite Verteidigungslinie, die den Funkenflug verhindern soll.

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Der Brand war am Montag ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich extrem rasch aus - innerhalb von zehn Stunden von fünf auf mehr als 100 Hektar. Wir berichteten: