Feuchtl und Sampt leiten neuen Standesamtsverband. Der neue Standesamtsverband im Bezirk Jennersdorf ist aktiv. Alle Gemeinden, außer Mühlgraben, haben sich angeschlossen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:18)
Initiator Gerhard Pongracz, Vizebürgermeister Josef Feitl, Landtagspräsidentin Verena Dunst, Bürgermeister Reinhard Deutsch, Amtsleiterin Roswitha Feitl, Mitarbeiterin Sonja Samt und Verbandsleiter Gerald Feuchtl.
BVZ

In Jennersdorf startet mit Jahresbeginn der neue Standesamtsverband, dem 11 Gemeinden beigetreten sind. Sämtliche Personenstandsagenden wie Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen oder Vaterschaftsanerkennungen werden zentral in Jennersdorf erledigt. . Die Bürger werden von der Zusammenführung wenig merken. Heiraten können sie auch weiterhin in ihrem Heimatort. Nur zur Bestellung des Aufgebots müssen Hochzeitspaare nach Jennersdorf fahren.

Den Gemeinden nimmt der neue Standesamtsverband die stetig wachsende Recherchearbeit im Hintergrund nun zum großen Teil ab. „Durch den Zuzug werden vor allem Eheschließungen behördlich gesehen immer komplexer“, sagt Gerald Feuchtl, Leiter des Verbandes.

Jennersdorf ist der letzte burgenländische Bezirk, in dem ein Standesamtsverband gegründet wurde. Der Weg dahin war, so Gerhard Pongracz vom RMB, „kein einfacher.“ Lob für die interkommunale Arbeit im Bezirk gab es auch von Landtagspräsidentin Verena Dunst mit Blick auf Projekte wie Lichtregion, Kinderkrippen oder Ruftaxi.

Ein weiteres Vorhaben, dem sich der neue Standesamtsverband in den nächsten Monaten annimmt, ist die Digitalisierung der Standesbücher. „Um die Daten nachzuerfassen, werden wir Schritt für Schritt alle Standesbücher der Gemeinden digitalisieren“, kündigt Geschäftsführer Feuchtl an.