„HennSchui“ muss noch warten. Die Initiatoren des geplanten Vereins „HennSchui“ sind positiv gestimmt, im Gemeinderat wird das Projekt noch kein Thema.

Von David Marousek. Erstellt am 10. September 2020 (05:15)
Christof Spörk, Julia Bücsek und die beiden Architekten Irmgard Frank und Ernst Halb stellten das Konzept im Gasthaus Leiner vor.
Marousek

Am vergangenen Wochenende stellten die „HennSchui“-Gründer ihre Pläne zur Umgestaltung der Schule vor. Rund 600.000 Euro würde die Sanierung inklusive Zubau für Seminare und Kultur kosten. „Das ist viel, keine Frage, aber ich glaube es funktioniert wenn die Gemeinde mit Elan dabei ist“, erklärte Mit-Initiator Christof Spörk. Vizebürgermeister Josef Feitl (JES) empfand das Projekt als „sehr gelungen“, wieß jedoch auf Kosten von rund einer Million hin, da eine Hackschnitzelheizung aufgrund der alten Öl-Öfen in den Klassenzimmern notwendig sei.

Darüber zeigte sich Spörk verwundert: „Der Vorschlag die Heizung in den Plan mit rein zu nehmen, die dann auch von der Feuerwehr nebenan genutzt wird, kam vom Bürgermeister.“ Jennersdorf-Stadtchef Reinhard Deutsch (JES) erklärte seine Sicht: „Der Großteil der Henndorfer und Jennersdorfer ist dagegen, das weiß ich. Die Schülerzahlen werden in den nächsten vier Jahren auch unter zehn fallen.“ Die angedachte Idee, die Umbauarbeiten von der Landesimmobilien Burgenland GmbH zu übernehmen um Kosten zu sparen, sei auch noch nicht fixiert. „Ob die Landesholding das macht, das hängt nicht von uns ab. Falls es aber zustande kommt, dann muss sich der Verein ‚HennSchui‘ auf zehn Jahre verpflichten, diese Stätte zu betreiben. Sonst geht das nicht“, ergänzte Deutsch.

Zu früh, für Thema im Gemeinderat

In der Gemeinderatssitzung Ende September wird die Volksschule wohl noch kein Thema sein. Erstens ist die GmbH erst ab 1. Jänner 2021 handlungsfähig, außerdem seien die Umbauarbeiten an der Volksschule in Henndorf laut Bürgermeister Deutsch von der Bildungsdirektion Burgenland noch nicht abgesegnet worden.