Kommt die FH nun nach Jennersdorf?. Nach Vertragsauflösung steht Standort Eisenstadt zur Debatte.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. Juli 2020 (05:33)
FH Burgenland, Studienzentrum Eisenstadt

Am vergangenen Montag kündigte die Stadt Eisenstadt den bestehenden Fördervertrag der Fachhochschule Eisenstadt im Gemeinderat durch Stimmen von ÖVP und FPÖ auf. Die FH wurde seit 2015 von der Stadt jährlich mit 167.000 Euro gefördert. Eine Woche zuvor stellte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bereits den Standort in Frage.

Am gleichen Tag bekundete die Facebookseite der Jennersdorfer Partei JES ihr Interesse am Standort. „Wenn Bedarf an einem Standort für eine Expositur der FH Burgenland besteht - wie wäre es mit Jennersdorf?“, heißt es dort im Posting vom 24. Juni.

Bauausschussleiter Josef Feitl (JES) bestätigte das Interesse an der Fachhochschule: „Das ist ein Thema bei uns, wenn auch noch nicht konkret. Wir haben aber angeklopft. Wenn Eisenstadt die Fachhochschule nicht mehr will, wir nehmen sie gerne. Durch unsere Nähe zu Ungarn, Slowenien und der Steiermark, gäbe es mit Sicherheit auch genügend mögliche Studierende.“