„Wagner-Shredder“: Das Geschäft mit den Viren. Die Firma „Wagner-Shredder“ ist spezialisiert auf die Entsorgung von hochinfektiösen medizinischen Abfällen. Aufgrund des Coronavirus steigt auch das Interesse.

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Februar 2020 (04:12)
Die Firma Wagner produziert flüssigkeits- und dampfdichtende Zerkleinerer für medizinische Abfälle. Endprodukt ist ein Granulat.
Wagner

Das Coronavirus hält die Welt derzeit in Atem. In Österreich gibt es aktuell keinen Fall, in China hingegen steigen die Fälle an Erkrankten und auch die Todesrate kletterte in den letzten Tagen auf über 900 Fälle.

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Die gefährlichen Keime stellen die globalen Gesundheitssysteme mittlerweile regelmäßig vor neue Herausforderungen. Das Unternehmen Wagner aus Neuhaus am Klausenbach ist gefragter „Player“ in Sachen Entsorgung von hochinfektiösen medizinischen Abfällen und merkt aufgrund des Coronavirus erhöhtes Interesse an Kunden. Seit über 40 Jahren baut das kleine Unternehmen aus dem südlichsten Teil des Burgenlands individuelle Shredder auf höchstem Niveau.

„Aufgrund der individuellen Anforderungen der Kunden entwickeln, konstruieren und fertigen wir Maschinen, die exakt und optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sind. Diese Flexibilität macht uns zum gefragten ‚Global Leader‘ in diesem Bereich“, erklärt Geschäftsführer Andreas Wagner.

Sobald die Abfälle in den dampfdichten Shreddern minimal zerkleinert sind, wird das Granulat umgehend verbrannt. Zahlreiche internationale Spitäler und weltweite Kunden wie das Paul Scherrer-Institut Schweiz, die OMV oder Recyclingbetriebe für Atomkraftwerke arbeiten mit den Lösungen aus der vielfach prämierten Maschinen-Manufaktur aus Neuhaus am Klausenbach.