40 Jahre Computer im Gymnasium & iNOVA. Seit 1980 wird in Jennersdorf mit Computern unterrichtet. Sieben Jahre später konnte sogar in „EDV“ maturiert werden.

Von David Marousek. Erstellt am 17. Oktober 2020 (05:07)
Röhrenschirm, Kugelmaus und Diskettenlaufwerk. Früher funktionierten Computer anders und waren nicht gerade billig.
Usercontent, BORG/iNOVA Jennersdorf

Mit fünf Computern der Firma Triumph Adler begann die Geschichte des PCs in Jennersdorf. Die Modelle Alphatronic P2 waren sogar mit Nadeldrucker ausgestattet. Ein solches Gerät kostete damals rund 57.000 Schilling, was umgerechnet und wertbereinigt heute rund 8.700 Euro ergeben würde. Nicht nur der Preis, sondern auch die Spezifikationen würden heute verwundern.

Jedes Handy wäre heute leistungsfähiger

Der Computerprozessor Intel 8085a mit ganzen 3 Megaherz Taktfrequenz, würde heute von jedem noch so kleinen Handy in die Tasche gesteckt werden. Während sich Arbeitsspeicher heutzutage um den Bereich acht bis 16 Gigabyte abspielen, waren es damals nur 48 Kilobyte. An USB-Sticks, DVDs oder Ähnliches war damals ebenfalls nicht zu denken. Dafür gab es gleich zwei Diskettenlaufwerke mit 5 1/2 Zoll. Als Betriebssystem fungierte damals MOS.

Mit diesen Computern wurde in Jennersdorf früher gelehrt und gelernt.
Usercontent, BORG/iNOVA Jennersdorf

Sieben Jahre später, im Jahr 1987, konnte bereits in „EDV“ mündlich maturiert werden. 1993 wurde am BORG das erste Computernetzwerk aufgesetzt. 1997 gab es endlich Internet in den EDV-Sälen. Zur Jahrtausendwende wurden auch die Klassen durch die Hilfe von Johann Weinhofer und Josef Feutl an das Web angeschlossen.