Fragezeichen hinter den Oktober-Veranstaltungen. Gastronom Gernot Schmidt bekommt wohl grünes Licht für sein Oktoberfest, der Maturaball des BORG Jennersdorf ist laut Direktor Peter Pommer noch unsicher.

Von David Marousek. Erstellt am 10. September 2020 (06:13)
„Die Wuppa“ sollen auch 2020 in Jennersdorf spielen.
Marousek

Das für dritten Oktober angedachte Oktoberfest ist der Gernot-Arena wird wohl aller Voraussicht nach über die Bühne gehen. „Ich habe eine mündliche Zusage des Bürgermeisters. Wir haben uns ein Konzept überlegt und wollen jetzt noch einen Covid-Beauftragten ausbilden. Ich habe bereits Werbung für das Event gemacht und hoffe auf einen positiven Bescheid“, erklärte Gernot Schmid gegenüber der BVZ. Hoffnungen macht sich der Gastronom, weil auch in Hartberg das Oktoberfest genehmigt wurde. Mit Tischreservierungen und Abstand soll es zu keinen Problemen kommen.

Auch Bürgermeister Reinhard Deutsch sieht aktuell keine Probleme: „Entsprechend der momentanen Tatsachen, spricht da nichts gegen das Fest. Es hieß in der Vorwoche noch, es würde neue Richtlinien seitens des Bundes geben, die kamen aber nicht. Er erfüllt alle Kriterien, dann kann er das Oktoberfest sicher machen. Als Musik-Acts angekündigt sind „Die Wuppa“, Melissa Naschenweng und die Lauser.“ Tische müssen via 0664/5202441 reserviert werden und sind bis 19 Uhr gültig.

Noch keine endgültige Entscheidung für Ball

Zittern müssen noch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Jennersdorf, ob der Abschlussjahrgang einen Maturaball veranstalten kann. Direktor Peter Pommer kann aktuell einen Maturaball weder bestätigen, noch verneinen: „Es gibt noch keine definitiven Infos, außer, dass der Ball sicherlich nicht im Oktober stattfinden wird. Wir wollen uns noch in dieser Woche wieder zusammensetzen. Die Schüler wollen natürlich unbedingt verschieben und das verstehe ich auch. Vielleicht gibt es die Möglichkeit den Ball im März nachzuholen.“ Seit der Schließung des KUZ Ende 2018 wird der Maturaball in Fürstenfeld abgehalten. Andere Schulveranstaltungen wie der Skikurs oder die Irland- oder Spanienfahrt wurden bereits storniert.

Bitter: Auf den Kosten bleiben die Eltern wohl sitzen. Nur bei Verschiebungen würde es Geld zurückgeben, bei endgültigen Absagen nicht. „Wir haben immer alles früh organisiert und dafür werden wir jetzt bestraft“, ärgerte sich der Direktor.