Projekt „Iduna“ wird auch in Zukunft gefördert. Einstimmig genehmigt wurden Fördergelder von Land, Bund und EU in der Höhe von 196.000 Euro.

Von David Marousek. Erstellt am 20. Februar 2019 (04:18)
Marousek
Walter Temmel, Ingrid Kornberger, Gerhard Pongracz, Elisabeth Strobl, Katalin Kiraly.

Neben Alttextilien und Gebrauchtwaren gibt es in Jennersdorf nun auch Kleinmöbel zu erwerben. Direkt neben dem Iduna-Hauptgebäude befindet sich das „Warenhaus“, indem vom Hocker bis zum Klavier alles käuflich zu erwerben ist. „Für uns ist das Besondere, dass so etwas hier im letzten Winkel des Burgenlandes möglich ist. Selbst Leute aus Graz kommen her und wollen uns unterstützen“, freut sich Ingrid Kornberger, Geschäftsführerin von Iduna.

Der Verein fördert Second-Hand-Ware und ermöglicht es außerdem, alte und lieb gewonnene Gegenstände beim „Repair-Cafe“ reparieren zu lassen. Einerseits können Gegenstände als Spende vorbeigebracht oder auch für den persönlichen Gebrauch repariert werden. Unter anderem deshalb beschloss die Projekt-Plattform „Südburgenland Plus“ unter Obmann Walter Temmel sowie Obmann-Stellvetreter Gerhard Pongracz, die Idee hinter Iduna zu fördern. „Wir haben die Förderung einstimmig beschlossen, genau solche Programme haben wir in unseren Konzepten“, erklärte Walter Temmel. Laut dem Südburgenland-Plus-Obmann sei „das Geld gut angelegt“.

Tradition und Erhaltung der Kultur zu spüren

Auch sein Stellvertreter Gerhard Pongracz ist von Iduna überzeugt: „Ich spüre hier ein bisschen die Tradition und die Kulturerhaltung.“ Ab 1. Juli kann der Verein für die nächsten drei Jahre auf die Fördergelder zählen. Mit dem Geld sollen zum Großteil Personalkosten gedeckt werden. Insgesamt acht Mitarbeiterinnen sind in Jennersdorf Vollzeit angestellt, zwei weitere geringfügig.