Wirbel um NMS-Sanierung geht weiter. Die ÖVP lässt in der Causa, rund um die ohne Gemeinderatsbeschluss gestartete Arbeiten, nicht locker. Von Carina Fenz

Von Carina Fenz. Erstellt am 17. Juli 2019 (04:07)
Die NMS soll um 1,7 Millionen Euro saniert werden.
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Wie die BVZ berichtete, sorgen die, ohne gültigen Gemeinderatsbeschluss, gestarteten Arbeiten an der Dachsanierung bei der NMS für Wirbel. Der Gemeinderat hat die Arbeiten mittlerweile offiziell vergeben, die ÖVP will eine Sachverhaltsdarstellung ans Land einbringen. „Es hat sich herausgestellt, dass es weitere Vergaben ohne Gemeinderatsbeschluss gab, obwohl dies verneint wurde“, ist die ÖVP überzeugt. Konkret soll es um den Innenausbau gehen (Dachfenster und Beleuchtung).

„Auch hier muss geklärt werden, wer dies ohne Gemeinderatsbeschluss veranlasst hat. Außerdem sollen Jennersdorfer Betriebe, nicht zur Anbotslegung eingeladen worden sein“, fordert die ÖVP Aufklärung.

„Die Vorgehensweise des Bürgermeisters ist nicht korrekt. Es kann nicht sein, dass hier der Freunderlwirtschaft Tür und Tor geöffnet wird. Die Tatsache, dass es nur ein Angebot gibt, kann bedeuten, dass hier ein finanzieller Schaden für die Stadtgemeinde entstanden ist. Firmen aus Jennersdorf wurden teilweise nicht zur Angebotslegung eingeladen“, so die ÖVP.

„Die Vorgehensweise des Bürgermeisters ist nicht korrekt"

Von Bürgermeister Reinhard Deutsch heißt es dazu: Die Dachfenster waren in der Auftragsvergabe für den Dachdecker dabei. Da das Volumen der Lampen weniger als 5.000 Euro beträgt, kann der Bürgermeister diese Anschaffung selbst beauftragen. Der Auftrag ging übrigens an eine Jennersdorfer Firma. Mit der Kritik durch die ÖVP trifft diese sogar auch hier einen Jennersdorfer Betrieb.“