Zustimmung für Schnecker. Mit 98,3 Prozent wurde Ewald Schnecker als Spitzenkandidat für die SPÖ gewählt. Dahinter folgen mit Mario Trinkl, Andrea Reichl und Reinhard Jud-Mund drei Ortschefs.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. Oktober 2019 (04:00)
Landesgeschäftsführer Christian Dax mit Reinhard Jud-Mund, Andrea Reichl, Spitzenkandidat Ewald Schnecker und Mario Trinkl.
SPÖ

Insgesamt 141 Funktionäre und Mitglieder der SPÖ aus dem Bezirk Jennersdorf hatten sich im Gasthaus Pummer Rudi in Heiligenkreuz versammelt, um die Bezirkskonferenz 2019 abzuhalten. Höhepunkt war die Wahl der Kandidaten zum burgenländischen Landtag. 58 von 58 Stimmberechtigten gaben 58 gültige Stimmen ab. Der Bezirksvorsitzende der SPÖ Jennersdorf, Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker wurde mit 98,3 Prozent zum Spitzenkandidaten gewählt und wird damit zum dritten Mal in Folge als Listenerster für die Landtagswahlen ins Rennen gehen. Auf den Plätzen zwei, drei und vier folgen die Bürgermeister Mario Trinkl aus Königsdorf, Andrea Reichl aus Deutsch Kaltenbrunn und Reinhard Jud-Mund aus Neuhaus am Klausenbach.

Bei der Bezirkskonferenz wurde auch die, nach einer Statutenänderung notwendig gewordene Neuwahl des Bezirksvorstandes durchgeführt. Hier wurde der Bezirksparteivorsitzende Schnecker, ebenso wie alle anderen Mitglieder, mit überwältigender Mehrheit gewählt.

Die Schwerpunkte in den nächsten Monaten werden, so hat es die Bezirkspartei beschlossen, auf den Themen Zukunftsplan Pflege, Mindestlohn, Biowende und Gratis-Kindergarten liegen. Zudem wurden von der Bezirkskonferenz folgende Themenschwerpunkte festgelegt. Soziale Gerechtigkeit und Mindestlohn, Biowende, Gratis-Kindergarten, Gesundheit, Pflege und Betreuung stehen ebenso auf der Agenda wie mehr Verkehrssicherheit, trotz LKW Verbot Bonisdorf und Bau der S7, die Absicherung des Wirtschaftsstandorts beziehungsweise die Ansiedelung neuer Firmen. Infrastrukturmaßnahmen jeglicher Art sollen unterstützt werden, von Breitband bis Mobilität. Zudem will man die Jugend fördern, Senioren unterstützen, sowie Kleinbauern und kleine Unternehmer noch mehr fördern, denn kleine Strukturen sorgen für Regionalität.