Nach tödlichem Unfall: Ortstafel soll verlegt werden. Nach dem tödlichen Unfall, bei dem ein 21-Jähriger von einem Pkw erfasst wurde, soll die Ortstafel versetzt werden. Die Entscheidung liegt bei der Bezirkshauptmannschaft.

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. Juli 2019 (04:42)
Ortsvorsteher Alexander Schweitzer: „Es geht um die Verkehrssicherheit für alle, vor allem aber auch, um die Schüler, die diese Stelle täglich überqueren.“
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Auch eine Woche nach dem tragischen Unfall bei Henndorf ist der Schock noch nicht verdaut. Anrainer und Gemeindevertreter wollen jetzt, dass die Ortstafeln auf beiden Seiten versetzt werden, „um die Kreuzung, an der sich auch die Volksschule befindet, verkehrssicherer zu machen“, erklärt Ortsvorsteher Alexander Schweitzer. Auch ein Schutzweg, der die beiden Gehwege über die B57, die als Raserstrecke gilt, verbindet, wurde vor etlichen Jahren entfernt.

„Ich appelliere auch an die Autofahrer, dass sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h halten“

„Um wie viele Meter die Ortstafeln versetzt werden sollen, muss die Behörde entscheiden“, so Schweitzer. Diese hat einen gleichen Antrag, der vom Verkehrsausschuss eingebracht wurde, bereits einmal abgelehnt. Geht es nach Schweitzer, dann muss die Versetzung mindestens 200 Meter betragen. „Ich appelliere auch an die Autofahrer, dass sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h halten“, meint Schweitzer.

Eine Gedenkstelle erinnert an den Tod eines 21-jährigen Wieners, der von einem Auto überrollt wurde.
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Die Stadtgemeinde will jetzt einen neuen Antrag bei der Bezirkshauptmannschaft einbringen, um dem Wunsch der Bürger, nach mehr Verkehrssicherheit, nachzukommen. „Leider wurde der letzte Versetzungsantrag, so wie andere ähnliche auch, von der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf trotz des einstimmigen Beschlusses des Gemeinderates abgelehnt“, heißt es vom Sprecher des Bürgermeisters dazu.