Weitere Konvois nach Kroatien geplant. Rund 15 Kleintransporter und 60 Paletten haben bereits ihren Weg nach Kroatien gefunden. Die Initiative für die Hilfe der Erdbebenopfer ist jedoch noch nicht fertig.

Von David Marousek. Erstellt am 22. Januar 2021 (06:30)

Um der Region Petrinja in Kroatien nach den vielen folgenschweren Erdbeben zu helfen, organisierten Rudersdorfer ein Hilfsprojekt (die BVZ berichtete). Am 14. Januar ging die Fahrt ins Krisengebiet dann schon um 2.30 Uhr los, wenige Stunden später wurde bereits ausgeladen. Bis dorthin hatte sich längst nicht nur die südburgenländische Bevölkerung angeschlossen, sondern auch aus dem Norden und der Steiermark gab es Unterstützung.„Die Feuerwehren im Norden haben sehr viel gebracht. Auch die Ecole in Güssing hat uns Geschirr und Besteck gespendet. Es wäre schön, wenn noch mehr Gemeinden unserem Aufruf folgen würden“, erklärte Thomas König, einer der Mitorganisatoren des Spendentransports. Auch die Firma Wolf-Nudeln aus Güssing und das Transportunternehmen Luisser hätten sich beteiligt.

Bei vollem Lager gibt es weitere Transporte

Aktuell füllt sich das Lager in Rudersdorf auch schon wieder. „Wir warten da aber eher auf eine größere Lieferung wieder zusammen“, führte König aus. Das sei logistisch und durch die Grenzübertritte auch organisatorisch leichter zu bewältigen.

Derweil sei die Lage im betroffenen Gebiet weiter prekär. „Es wohnen noch immer Leute in Zelten mit nicht viel mehr als einem Heizstrahler. Zuletzt hat es auch dort geschneit. Es wurden schon über 4.000 Häuser registriert, die aufgrund der Statikberechnungen geschliffen werden müssen“, ist der Rudersdorfer über die Situation in Kroatien bestürzt.