Schule ist gut besucht. In Sankt Martin an der Raab gehen die Hälfte aller Schüler weiterhin zur Schule.

Von David Marousek. Erstellt am 27. November 2020 (16:07)
Symbolbild
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Leere Klassenzimmer sucht man in der Volksschule in der ersten Woche des harten Lockdowns vergeblich. Trotz Schulschließungen, wird das Betreuungsangebot vor Ort gut angenommen: Von den 49 Schülern saßen im Durchschnitt zwischen 15 und 29 Kinder in der Bildungseinrichtung. Rund zehn Schüler werden auch täglich am Nachmittag betreut. Schulleiterin Claudia Kröpfl-Kögl erklärt die Lage: „Die berufstätigen Eltern brauchen diese Unterstützung und wir sind gerne da.“

Der Schulalltag selbst läuft für die anwesenden Schüler aber nicht ganz so „normal“ ab. Dennoch ist die Schulleiterin zufrieden. Der Unterricht in Präsenz- und Online-Stunden funktioniere gut. Auch der Werk- und Zeichenunterricht findet aktuell statt. Für den Turnunterricht wird, um das gute Wetter zu nutzen, noch viel in die Natur ausgewichen. „Gelernt wird in Wochen- und Tageslernpaketen. Die Kinder zuhause lernen dieselben Sachen, wie die Kids in der Präsenz-Lehre“, erzählt Kröpfl-Kögl, die einen extremen Mehraufwand bei den Pädagogen bestätigt.

Nach Schulschluss geht es weiter mit Online-Meetings. „Einmal musste ich ein Meeting um 19.30 Uhr abbrechen und den Kindern sagen, dass ich sonst wohl von der Polizei heimbegleitet werde, wegen der Ausgangssperre“, schmunzelt Kröpfl-Kögl.