Mattersburg

Erstellt am 13. September 2018, 03:17

von Richard Vogler

Bauverhandlung wurde vertagt. Gewerbe- und Bauverhandlung zum Ausbau: Sicherheitsabstand zur Gasdruckregelstation ist nicht ausreichend vorhanden.

Streitpunkt. Das Grundstück für den Arena-Ausbau liegt zu nahe an der Gasdruckregelstation.  |  Richard Vogler

Donnerstag vergangener Woche fand die Gewerbe- und Bauverhandlung für den Ausbau der Arena statt. Anstelle eines Fortschritts bei der Erweiterung gab es einen Schritt zurück, denn die Verhandlung wurde vertagt. Hauptproblem war der Sicherheitsabstand zur benachbarten Gasdruckregelstation der Energie Burgenland, der nicht gegeben ist.

„Es hat im Vorfeld der Verhandlung Gespräche mit Herrn Gruber gegeben (Anm.: Werner Gruber wickelt den Ausbau für den Eigentümer, die Semper Constantia Immo Invest ab). Wir haben dargelegt, dass es dort, wo er die Erweiterung plant, Kollisionen mit Gasleitungen gibt. Wenn etwas verlegt werden soll, muss die Arena die Kosten tragen. Wenn Herr Gruber noch einmal auf uns zukommt, sind wir natürlich gerne gesprächsbereit“, berichtet Gerhard Altmann, Presseabteilung der Energie Burgenland.

"Es ist nicht an unserem Willen gescheitert“

Etwas zerknirscht reagiert Bezirkshauptmann Werner Zechmeister: „Die Verhandlung vorzubereiten war ein enormer Zeitaufwand. Wenn von Seiten des Antragstellers alles vorbereitet gewesen wäre, hätte es eine schnelle Abwicklung gegeben. Es ist nicht an unserem Willen gescheitert.“ Befahren werden soll der Ausbau über den bereits bestehenden Güterweg, der zur „normalen Straße“ umgebaut wird und von der B50 weg soll es auch eine eigene Verkehrslösung geben. Einfahren wird man dort hingegen nur als Rechtsabbieger können – von Mattersburg kommend, wird dies nicht möglich sein. Wann die nächste Verhandlung ist, ist offen. Von Seiten der Arena muss ein Antrag gestellt und Unterlagen nachgereicht werden.

Werner Gruber war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.