Giftfässer im Wald illegal entsorgt. Wanderer entdeckte Giftfässer. Ungewiss ist, ob sich tatsächlich Gift darin befindet. Behörden ermitteln nun.

Von Doris Fischer. Erstellt am 17. Juli 2019 (04:34)
Hingeschmissen. Unter Holzlatten liegt ein Fass.
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Suche. Umweltabteilung der BH ist an der „Sache“ dran.
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Bei einer Wanderung durch den Wald bei Bad Sauerbrunn machte ein Mann einen beunruhigenden Fund: Fässer wurden achtlos entsorgt. Bei näherer Betrachtung stellte der Wanderer, der bei der Aussichtswarte Bad Sauerbrunn unterwegs war, fest, dass es sich um einen gefährlichen Stoff handeln dürfte. „Auf den Fässern stand die Kennzeichnung UN1813“, stellt der Wanderer fest.

Bei dem Stoff handelt es sich um das gefährliche Kaliumhydroxid. Weil er nicht wusste, wie er weiter vorgehen soll, schrieb er eine Mail an die BVZ und Kurortgemeinde. Er weiß aber nicht, ob sich in den Fässern gefährliches Kaliumhydroxid befindet.

Gut getarnt. Wie die Fässer hier hergekommen sind, ist fraglich.
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„Uns ist nichts bekannt“, hieß es aus dem Rathaus. In der Bezirkshauptmannschaft ist ein derartiger Fund auch nicht bekannt, aber man werde der Sache nachgehen, heißt es vonseiten der Abteilung für Umweltangelegenheiten. „Es ist vorbildlich, wenn eine derartige Entdeckung den Behörden oder der Polizei gemeldet wird“, lobt der Abteilungsleiter Alfred Franschitz den Wanderer.