Kein Platz im Schulbus für Schüler. Zu Schulbeginn kommt es in dem Bus von Bad Sauerbrunn nach Katzelsdorf immer wieder zu massiven Platzproblemen. Stadtwerke wollen Abhilfe schaffen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 11. September 2019 (04:25)
Symbolbild: ZVg/Wnks
Busverbindung. Das Problem des übervollen Autobusses ist den Stadtwerken bekannt. An einer Lösung wird gearbeitet.

Reingeschlichtet wie Sardinen kommen sich Schüler vor, die seit vergangener Woche mit dem Bus der Wiener Neustädter Stadtwerke nach Katzelsdorf und Frohsdorf (Bezirk Wiener Neustadt) unterwegs sind. Genau genommen geht es um den Bus, der um 7.01 Uhr von Bad Sauerbrunn in Richtung Wiener Neustadt fährt.

„Dieses Problem gibt es schon seit Jahren. Es kommt immer wieder vor, dass der Busfahrer anhalten muss, die Kinder „schlichtet“ und dann die Fahrt fortsetzt“

Ein Problem, das einer betroffenen Mutter nur zu sehr bekannt ist. „Dieses Problem gibt es schon seit Jahren. Es kommt immer wieder vor, dass der Busfahrer anhalten muss, die Kinder „schlichtet“ und dann die Fahrt fortsetzt“, merkt die betroffene Mutter an. In Neudörfl lichtet sich die Menge etwas, da Schüler bei der Neuen Mittelschule aussteigen. Die Situation bessert sich jedoch nur gering, da Kinder von einem Bus, der von Pöttsching kommt, zusteigen, um nach Katzelsdorf zu gelangen. In Katzelsdorf steigen dann einige Schüler aus und das Gedränge nimmt etwas ab.

Ein Problem, das bei der Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunalservice GmbH. bekannt ist. „Ja, es stimmt, dass viel los ist, aber nie so, dass Kinder nicht mitfahren könnten“, merkt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Eckhart an. Er will sich aber der Sache annehmen und stellt auch Änderungen in Aussicht. „Im Juli 2020 kommt ein neues Stadtlinien- und Vorortesystem. Dadurch wird sich die Situation verbessern“, versichert Eckhart.

Zuvor sollen laut Stadtwerke Zählungen durchgeführt werden, ob ein größerer Bus erforderlich ist. So könnte ein „Ziehharmonikabus“ mit größerem Fassungsvermögen zum Einsatz kommen. „Die Zufriedenheit ist uns ganz wichtig. Ich bin mir ganz sicher, dass wir in diesem Punkt etwas zusammenbekommen“, so eine Stadtwerke-Mitarbeiterin.