Untreue-Ermittlungen gegen Ortschef Hutter eingestellt. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat die Ermittlungen wegen Untreue und Vorteilsannahme gegen den Bad Sauerbrunner Bürgermeister Gerhard Hutter (Bündnis Liste Burgenland, LBL) eingestellt. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe hätten sich nicht erhärtet, bestätigte die Anklagebehörde einen Bericht des "Kurier".

Von Redaktion, APA. Erstellt am 31. Januar 2019 (14:44)
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Gerhard Hutter

Die Einstellung war schon Mitte Oktober 2018 erfolgt. Um gegen Hutter, der für die LBL im Landtag sitzt, ermitteln zu können, war auch seine Immunität als Abgeordneter aufgehoben worden. Hutter war damals vorgeworfen worden, dass eine Bedarfszuweisung des Landes aus dem Jahr 2016 in der Höhe von 50.000 Euro nicht dem Zweck entsprechend als Tourismusförderung verwendet worden sei.

Stattdessen sei das Geld für die Bezahlung eines politischen Mitarbeiters verwendet worden. Ein zweiter gegen ihn erhobener Vorwurf hatte den Kauf einer Liegenschaft betroffen.

Beim Urnengang 2017 konnte Hutter bei der Bürgermeisterwahl zulegen, im Gemeinderat behielt die LBL ihre Absolute Mehrheit.