Neubau des Mattersburger KUZ schreitet voran. Mittlerweile befindet man sich in den Arbeiten des Fundamentes für den „hinteren“ Teil mit Foyer, Veranstaltungssal, Technik und dem Literaturhaus.

Von Richard Vogler. Erstellt am 24. Mai 2020 (06:14)

Die Bauarbeiten für den Neubau des Mattersburger Kulturzentrums schreiten mittlerweile wieder sukzessive voran. Nachdem Corona auch diese Baustelle lahmlegte, wurden die Baustelle am 14. April wieder „hochgefahren“.

Mittlerweile ist man mitten in den Bauarbeiten für die Bauarbeiten zum „neuen Teil“: Dort wird das Literaturhaus, das Foyer, der Veranstaltungssaal und die Bühnentechnik entstehen. Die durch die Covid-Pandemie verursachte Zwangspause in den Arbeiten wird im Zeitplan Niederschlag finden, wenn auch nur in einem eher geringfügigen Ausmaß. Es ist mit einer Fertigstellung Ende 2021 zu rechnen, der Probebetrieb sollte ab Jänner 2022 möglich sein.

Das Mattersburger Kulturzentrum ist seit 2014 geschlossen und ehe der Neubau im Mai des vergangenen Jahres fixiert wurde, gab es heftige Diskussionen. Mit dem Neubau werden das Landesarchiv und die Landesbibliothek vom Landhaus Eisenstadt ins neue KUZ übersiedeln.

Durch Adaptierungen der bestehenden Pläne wird Raum für die gemeinsame Nutzung des KUZ durch Archiv, Bibliothek, Literaturhaus Mattersburg und Volkshochschule geschaffen. Die geplanten Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro.

„Die Arbeiten laufen unter Hochdruck weiter, weil es für das Land und die Stadt Mattersburg ein wichtiges kulturpololitisches Projekt ist“, berichtet Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Es ist erfreulich zu sehen, wie rasch der Bau voran schreitet. Seitdem das KUZ geschlossen ist, ist uns bewusst, wie wichtig es für den gesellschaftlichen und kulturellen Bereich ist. Mit dem ‚neuen KUZ‘ kann die Stadt Mattersburg ihre Bedeutung festigen und weiterentwickeln, zusätzlich kommen Arbeitsplätze in die Stadt.