Hotelpläne liegen weiter auf Eis. In Bad Sauerbrunn und Forchtenstein wurden große Hotelprojekte angekündigt, die zurzeit stillstehen.

Von Harald Leitner. Erstellt am 13. Dezember 2019 (03:52)

Der ehemalige Forchtensteinerhof, der sich zurzeit in Esterházy-Besitz befindet, soll zu einem modernen Hotel umgebaut werden, welches als Nächtigungsmöglichkeit für die zahlreichen Besucher der Burg Forchtenstein angedacht wäre. Aufgrund der geringen Entfernung zur Burg ist dies eine vor allem für Gäste von Veranstaltungen äußerst attraktive Idee. Eine schnelle Abwicklung des Projektes, wie zu Beginn der Planungsphase im Jahr 2017 vermutet, wird allerdings nicht stattfinden. „Wir haben davor noch andere Vorhaben zu verwirklichen, deshalb ist voraussichtlich erst mittelfristig, also in zwei bis drei Jahren, mit einer tatsächlichen Umsetzung dieses Projektes zu rechnen“, heißt es von der Esterházy-Pressestelle.

Auch in Bad Sauerbrunn war ein großer Hotel-Umbau im Gespräch. Schon 2015 wurde bekanntgegeben, dass das Kurhotel „Sonnberghof“ um 120 Betten erweitert werden soll. Das Hotel befindet sich im Besitz der Vamed AG, die keine Stellungnahme zu den derzeitigen Ausbauplänen geben konnte, es müssten vorerst noch behördliche Abklärungen erfolgen. „Es geht dabei um die Prüfung neuer Projekt- und Angebotsmöglichkeiten für eine verbesserte und zukunftsorientierte Patientenversorgung an diesem Standort“, erklärt Vamed-Pressesprecher Ludwig Bichler. Es bleibt also abzuwarten, ob und in welcher Form die beiden Projekte umgesetzt werden.