Zentrum für Naturpark in Planung. Der Naturpark Rosalia-Kogelberg und seine 13 Gemeinden sollen ein Haus bekommen, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Ein Standort wird gesucht.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 18. Juni 2020 (05:56)
Erstes Treffen. Die Ortschefs der 13 Naturparkgemeinden fanden sich zu einer ersten Zusammenkunft im Restaurant Reichl in Schattendorf ein.
zVg

Der Naturpark Rosalia-Kogelberg, der jüngste unter den Burgenländischen Naturparks, soll ein Naturparkzentrum bekommen.

Der Bürgermeister von Baumgarten und Obmann des Naturparks, Kurt Fischer, erzählt: „Die 13 Naturparkgemeinden haben heuer einen Prozess gestartet, bei dem gemeinsam mit einem Prozessbegleiter herausgefunden werden soll, wo sich der geeignetste Standort für so ein Zentrum befindet.“

Bei einem vor Kurzem stattgefundenen ersten Treffen der Bürgermeiter der Naturpark-Gemeinden gemeinsam mit Naturparkgeschäftsführerin Marlene Hrabanek-Bunyai wurden Sondierungen getätigt.

„Freue mich über, dass was gestartet wird“

„Ich freue mich, dass diesbezüglich nun etwas gestartet wurde und ich bin auf die Ergebnisse und die weitere Entwicklung des Naturparkes Rosalia-Kogelberg schon sehr neugierig“, zeigt sich Obmann Kurt Fischer erfreut. Er fährt fort: „Der Naturpark ist zum Schutze der Natur und er soll auch als Naherholungsraum und zur Förderung des sanften Tourismus dienen.“ Die Geschäftsführerin des Naturparks, Malene Hrabanek-Bunyai, führt weiter aus: „Es wurden bei dem ersten Treffen unterschiedlichste Schwerpunkte festgelegt. In diesem Zentrum soll der Naturpark erkundet werden können. Hier soll Bewußtseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutz sowie Naturerlebnisprogramme für Kindergärten, Schulen aber auch für Erwachsene geboten werden. Weiters soll auch eine klimaneutrale Anreise per Zug oder Bus zum Zentrum gegeben sein.“

Der Prozessbegleiter wird die vielfältigen Meinungen bis zum zweiten Treffen im Juli zusammenfassen.

Sechs Standorte kamen in die nähere Auswahl

Sechs Standorte kamen in die engere Auswahl, diese werden nun entsprechend der Kriterien evaluiert und beim nächsten Treffen soll es einen Beschluss über den Standort des Zentrums, das auch eng mit dem Tourismusverband sowie mit regionalen Anbietern wie etwa Beherbergungsbetrieben oder Einkaufsmöglichkeiten von regionalen Spezialitäten zusammenarbeiten wird, geben. Auch an eine touristische Zusammenarbeit mit der Stadt Sopron ist bereits gedacht.

Annemarie Schreiner, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Region Rosalia-Neufelder Seenplatte, sagt: „Wir freuen uns über jede Aktivität. Wir hoffen natürlich, dass vermehrt Angebote vom Naturpark kommen, damit wir diese entsprechend vermarkten können und noch mehr Gäste in unsere schöne Region Rosalia kommen.“