Es gab "Keine Geschenke“ vom SVM an Salamon. Die ÖVP fragte bezüglich Geschenken an Salamon zu ihrem 60er von SVM, Commerzialbank oder Martin Pucher an.

Von Richard Vogler. Erstellt am 13. August 2020 (05:50)
Ingrid Salamon
Vogler

Die am Dienstag dieser Woche abgehaltene Gemeinderatssitzung stand im Zeichen der Commerzialbank-Krise und derer Auswirkungen auf die Stadtgemeinde Mattersburg. Bereits vor zwei Wochen tagte der Prüfungsausschuss, wo die Geschäftsbeziehungen der Gemeinde mit der Commerzialbank überprüft wurden, diesbezüglich wurde auch von der ÖVP eine Anfrage gestellt. Die Stadtgemeinde hat an offenen Verbindlichkeiten durch einen Kassakredit rund 1,7 Millionen Euro. Durch die Gemeinde-Gesellschaften kommen rund weitere rund 1,1 Millionen Euro dazu. Das Guthaben bei der Bank beträgt in etwa 192.000 Euro (Gemeindesparbuch, Girokonto für die Berufsschule und weitere). Ein Verlust von fast 200.000 Euro also? „Unsere Rechtsexperten sind der Meinung, dass hier dennoch eine Gegenbuchung erfolgen kann“, so Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

ÖVP-Obmann Andreas Feiler vertritt hingegen die Ansicht, dass „wenig Chancen auf die 192.000 Euro bestehen werden.“

Bei der Fragestunde brachte die ÖVP auch Bürgermeisterin Ingrid Salamons Feier zum 60. Geburtstag im SVM-Cafe ins Spiel.

„Wir wollen wissen, ob es von Martin Pucher, dem SV Mattersburg oder der Commerzialbank für Ingrid Salamon 60-erFeier gegeben hat“, wollte ÖVP-Stadträtin Melanie Eckhardt wissen. Salamon: „Diese Frage verneine ich. Es hat keine Geschenke gegeben.“ Im Gespräch mit der BVZ verwies sie auch darauf, dass „die Geburtstagsfeier von meinem Ehemann gezahlt worden ist.“