Bislang vier Verstöße im Bezirk Mattersburg. In Mattersburg wurde ein betrunkener Mann im gesperrten Europark erwischt.

Von Richard Vogler. Erstellt am 25. März 2020 (04:12)
Symbolbild
APA

Von Seiten der Bundesregierung gab es bestimmte Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus. Unter anderem muss ein Abstand von einem Meter eingehalten werden und Parks oder auch Sportplätze sind gesperrt.

Um dies auch zu kontrollieren und gegebenenfalls auch zu sanktionieren, ist die Polizei in den Gemeinden verstärkt unterwegs. Im Bezirk Mattersburg gab es bislang vier Anzeigen, eine davon ereignete sich am Samstag vergangene Woche in Mattersburg, wobei gegen das Betretungsverbot verstoßen wurde. Im konkreten erwischten die Polizisten einen amtsbekannten, betrunkenen Mann im gesperrten Europark, wobei dieser dann des Parks verwiesen wurde. Neben dem Corona-Gesetz verstieß er damit gegen eine weitere behördliche Auflage: Der Konsum von Alkohol an bestimmten öffentlichen Plätzen – darunter auch der Europark – ist per Verordnung seit vergangenem Jahr untersagt.

Insgesamt gab es im Burgenland bislang 30 Anzeigen zum „Corona-Gesetz“. Zehn davon im Bezirk Eisenstadt/Umgebung, sieben in Eisenstadt, fünf im Bezirk Oberwart und vier im Bezirk Güssing. Im Bezirk Güssing etwa wurden vergangene Woche zwei Frauen und zwei Männer an einem öffentlichen Ort, laut Musik hörend und den vorgegebenen Abstand von einem Meter nicht einhaltend, gemeinsam angetroffen.

Im Bezirk Eisenstadt/Umgebung spielte sich in etwa das gleiche Szenario ab. Dort wurden am Freitagnachmitag vergangener Woche ebenfalls eine Gruppe von fünf Personen, ebenso ohne den erforderlichen Sicherheitsabstand, angetroffen. Die Aufforderung, die „Versammlung“ aufzulösen, nützte nichts. Wenige Minuten später, als die Polizisten noch einmal vorbeischauten, gab es das selbe Szenario.

Die Anzeigen gelangen auf die Bezirkshauptmannschaft, wobei saftige Strafen drohen: Die Vergehen können mit bis zu 3.600 Euro geahndet werden.