Loipersbachs Bürgermeister Schneeberger: „Das Ziel ist erreicht“

Erstellt am 03. Oktober 2022 | 19:59
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Der neue SPÖ-Bürgermeister hat sein Ziel mit zwei zusätzlichen Mandaten erreicht, die Liste (GfL) holte den Vize.

Groß war die Spannung nach der Wahl bei der SPÖ. Hier galt es in der FPÖ-starken Gemeinde, aus der FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz, stammt, den neuen Bürgermeisterkandidaten Rainer Schneeberger, der Erhard Aminger nachfolgt, zu etablieren.

Aminger stellte sich nicht mehr der Wahl und es wurde auch vor der Wahl, wie eigentlich üblich, kein Bürgermeisterwechsel vollzogen, daher blieb Rainer Schneeberger nicht viel Zeit, um sich den Wählern mit seinem Programm zu präsentieren. Rainer Schneeberger schnitt hingegen hervorragend ab und hängte die Spitzenkandidatin Sabrina Neusteurer von der neu gegründeten Liste „Gemeinsam für Loipersbach“, die sich aus der ÖVP und der FPÖ gegründet hatte, gehörig ab. Daher zeigte sich am Wahlabend der neue SPÖ-Bürgermeister Rainer Schneeberger und sein Team mit der Wahl sehr zufrieden: „Der Ball ist rund, man weiß nie, wie eine Wahl ausgehen wird. Unser Ziel waren von Anfang an zwei Mandate dazuzugewinnen, das haben wir erreicht und darauf sind wir zurecht stolz.“

Die Bürgermeisterkandidatin der Liste „Gemeinsam für Loipersbach“, Sabrina Neusteuerer (FPÖ) sagt nach der Wahl: „Unser erstes Wahlziel war, den Vizebürgermeister zu bekommen. Das haben wir geschafft und das macht uns stolz. Sieben Mandate im Gemeinderat gehen an uns, wie wir diese besetzen, werden wir erst in der kommenden konstitutionierenden Sitzung beschließen.

Der Spitzenkandidat der ÖVP, Roland Holndonner, sieht den Wahlausgang mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „ Natürlich wünscht man sich mehr Stimmen, vor allem, weil wir zwei Mandate gegenüber der letzten Wahl verloren haben. Ich habe mir eigentlich mit acht Mandate gerechnet.